Frank Pelczarski verlässt den Jugendclub Corner nach einem Jahr

Bufdi sucht Nachfolger

„Ich für meinen Teil kann diesen Job nur empfehlen, da die Mitarbeiter spitze sind, man aus nahezu allen Tätigkeitsfeldern etwas mitnimmt und die Arbeitszeiten ok sind“, sagt Frank Pelczarski. Foto: priv.

stk Klötze. So schnell geht ein Jahr herum: Am 31. August verlässt Frank Pelczarski den Klötzer Jugendclub Corner.

Nach einem Jahr Bundesfreiwilligendienst bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO), zweimal in der Woche auch in der AWO-Kindertagesstätte Pünktchen in Kalbe, geht der 22-jährige Rohrberger zum Studieren an die Hochschule in Stendal.

Das Jahr in Klötze und Kalbe wird dem jungen Mann auch als Praktikum für sein Fach Kindheitspädagogik anerkannt. Sein Berufsziel: Erzieher im Kindergarten. „Ich arbeite gern mit Kindern zusammen“, erzählt Pelczarski, der in seiner Freizeit den Judonachwuchs beim SV 04 Rohrberg trainiert. In der Kita war er ein gefragter Partner beim Ballspielen. Mit dem Studienabschluss Kindheitspädagogik wäre er auch qualifiziert, eines Tages selbst eine Kindertagesstätte zu leiten.

Die Zeit im Corner hat Pelczarski genossen. Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 21 Jahren besuchen den Jugendtreff. „Es war interessant, die verschiedenen Charaktere der Jugendlichen kennenzulernen“, meint der 22-Jährige. Ernsthafte Probleme gab es keine. Pelczarski fuhr mit den Kids in verschiedene Camps am Arendsee, in Zichtau und in Boltenhagen an der Ostsee. Er organisierte das Herbstkonzert im Corner, bastelte mit den Kindern für den Weihnachtsmarkt, lernte Keyboard, um mit dem Corner im Altenheim aufzutreten. „Alle Aktionen organisierte ich mit den Mitarbeitern zusammen und war manchmal als Betreuer auch mittendrin“, erinnert sich Pelczarski.

Nun beginnt mit dem dreijährigen Studium ein neues Kapitel für den jungen Mann. Für das Corner hat er jedoch noch einen Wunsch: „Ich würde mich für den Club sehr freuen, wenn ich einen Nachfolger bekommen könnte.“ Gesucht wird ein junger Mensch im Freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst (Bufdi).

Pelczarski hat nur gute Erfahrungen gemacht: „Ich für meinen Teil kann diesen Job nur empfehlen, da die Mitarbeiter spitze sind, man aus nahezu allen Tätigkeitsfeldern etwas mitnimmt und die Arbeitszeiten ok sind. Für mich war es auf jeden Fall ein wertvolles Jahr.“

• Bewerbungen: Arbeiterwohlfahrt Kalbe/Milde, Frau Fischer, Alte Bahnhofstraße 27, 39624 Kalbe/Milde, Tel. (039080) 97913.

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