Stadt schafft Voraussetzungen für Bau

Fotovoltaik-Anlage für den Hasselbusch geplant

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Links von den alten Bahngleisen soll am Hasselbusch in Klötze eine Freiflächen-Fotovoltaik-Anlage gebaut werden. Eine Fläche von sieben Hektar wird dafür beplant.

Klötze – Im Februar, so informierte Gordon Strathausen, Sachgebietsleiter im Klötzer Bauamt, am Mittwochabend den Hauptausschuss, sei ein Investor an die Stadt herangetreten. Er möchte am Hasselbusch eine Freiflächen-Fotovoltaikanlage errichten.

„Wir haben zunächst den Ortschaftsrat um ein Votum gebeten“, teilte Gordon Strathausen weiter mit.

Dort sei das Thema am 28. März behandelt worden und es sei dem Vorhaben mehrheitlich zugestimmt worden. Inzwischen seien bezüglich der Planung mehrere Erkenntnisse dazugekommen. Denn die Fläche, die sich der Investor für die Anlage ausgesucht hat, wird im Flächennutzungsplan der Stadt als Landwirtschaftsfläche ausgewiesen.

Um die Nutzung zu ermöglichen, muss der F-Plan entsprechend geändert werden. Statt landwirtschaftlicher Nutzfläche soll das Gebiet als Freifläche für Fotovoltaik ausgewiesen werden. „Es gibt ein Parallelverfahren wie beim Kita-Neubau in Kusey“, erklärte Gordon Strathausen. Die Mitglieder des Hauptausschusses beschäftigten sich deshalb am Mittwoch zum einen mit der Änderung des Flächennutzungsplans und einem Bebauungsplan für das Gebiet.

Genutzt werden soll eine sogenannte „Kompensationsfläche“, erklärte Gordon Strathausen weiter. Das sind Flächen, die zum Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft ökologisch aufgewertet werden, zum Beispiel parallel zu Bahngleisen. Und genau eine solche Fläche soll in Klötze genutzt werden. Der Investor, so informierte Gordon Strathausen, beplant insgesamt ein Gebiet von sieben Hektar.

Aber nicht auf der gesamten Fläche sollen die Fotovoltaikanlagen aufgestellt werden. Ein Teil der Fläche dient für die Ausgleichsmaßnahmen. Die Fläche beginnt am Ende der Gebäude des Guts Hasselbusch und zieht sich 110 Meter parallel zur Bahn in die Tiefe. Als Länge errechneten die Hauptausschussmitglieder etwa 700 Meter. Damit reicht die Fläche nicht ganz bis zum Angelteich auf der anderen Seite der Bahn, stellten die Kommunalpolitiker fest.

Der Hauptausschuss befürwortete bei Planungen einstimmig. Zum Stadtrat, so kündigte Gordon Strathausen an, würde ein Vertreter des Investors kommen und weitere Auskünfte zum Thema geben.

VON MONIKA SCHMIDT

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