Formalitäten beachten

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Gehen optimistisch ins neue Jahr (v. l.): Friedhelm Licht, Wolfgang Lenz und Dieter Fröhlich von der BUND-Ortsgruppe Kunrau.

pl Kunrau. Mit einem Informationsstand präsentierte sich die BUND-Ortsgruppe Kunrau am Sonnabendnachmittag. Bewusst vor dem Schwimmbad hatten die Mitglieder der Ortsgruppe einen Pavillon aufgebaut, ist doch der Erhalt des Schwimmbades ein wesentliches Ziel, das die Ortsgruppe verfolgt. Über etwa 100 Besucher konnte sich die Ortsgruppe freuen. Und diese kamen nicht nur aus Kunrau, sondern auch aus umliegenden Orten, so aus Kusey, Immekath, Dönitz und Neuferchau.

Schwerpunktthema war aber der geplante Bau einer Schweinemastanlage, den die Ortsgruppe verhindern will. Bei Glühwein, Kaffee und einem Stück Kuchen, beigesteuert von den Mitgliedern, konnten sich die Gäste über das anstehende Anhörungsverfahren erkundigen. Einige wollten sogleich ihre Bedenken kundtun. Doch dafür ist der Zeitpunkt noch nicht gekommen, erfuhren sie. Erst wenn das Anhörungsverfahren begonnen hat, können die Betroffenen ihre Einwände einreichen. Vor der Anhörung eingereichte Einwände haben keine Geltung, machten die Mitglieder der Ortsgruppe deutlich. Wichtig sei nicht nur der richtige Zeitpunkt, sondern auch das Einhalten der Formalitäten, wie zum Beispiel die Angabe der genauen Adresse. Aus diesem Grund teilte die Ortsgruppe Zettel aus, die nur noch ausgefüllt werden müssen und auf denen die Einwände formuliert werden können. Die Besucher wurden darauf hingewiesen, dass jeder Einwand individuell formuliert sein sollte, damit dieser separat bearbeitet wird. Die Einwände nimmt die Ortsgruppe entgegen, um sie der zuständigen Behörde zukommen zu lassen.

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