TSV Kusey will seinen 342 Mitgliedern optimale Trainingsbedingungen bieten

Flutlicht und Fitness-Parcours für den neuen Kleinfeldplatz

+
Noch ist der künftige Trainingsplatz für den TSV Kusey schief, das Begradigen ist ein erster Schritt zur Umsetzung des Vorhabens. Am Ende des Platzes soll ein Fitness-Parcours angelegt werden, später ist auch ein Beachvolleyballplatz angedacht.

Kusey. „Ein kleiner Verein wie wir kann das nicht stemmen“, ist sich der Vorsitzende des TSV Kusey, Thomas Mann, bewusst. Deshalb freut er sich, dass für die Erweiterung des bestehenden Sportplatzes in Kusey die Unterstützung der Stadt zugesichert wurde und der Verein die Stadt als Partner gewinnen konnte.

Die Zufahrt zum Sportlerheim soll in Eigenleistung bis zum neuen Platz verlängert und mit Spurbahnen befestigt werden.

Die Stadt Klötze wird die Fördermittelanträge für das Projekt stellen, wird Eigentümer und die Sportler aus Kusey die Nutzer des neuen Trainingsplatzes. Mit Unterstützung von Sponsoren, Firmen und der Einwohner von Kusey hofft der Verein, einen Teil der Kosten als Eigenleistung beisteuern zu können. Außerdem soll viel selbst gemacht werden. „Wir wollen das nicht geschenkt haben“, betont Thomas Mann. Das sei noch nie die Kuseyer Art gewesen. So viel wie möglich möchte der Verein selbst finanzieren. „Wir hoffen auch auf die Unterstützung der Kuseyer“, könnte sich sein Vize Wolfgang Mosel auch gut eine Straßensammlung im Ort für das Projekt vorstellen.

Die ersten Vorbereitungen für die Erweiterung des Platzes sind schon angelaufen: Der Trainingsplatz, der unmittelbar hinter dem vorhandenen Sportplatz liegt, soll durch den Weg vorbei am Sportlerheim erschlossen werden. In Eigenleistung wollen die Kuseyer den Weg mit Spurbahnen herrichten, um auch in Zukunft die Erreichbarkeit für die Rettungskräfte abzusichern. Als Erstes sollen noch in diesem Winter die angrenzenden Sträucher ausgeästet werden. „Dazu gab es schon Gespräche mit der Stadtwirtschaft“, informierte Thomas Mann.

Zwei Container sollen aufgestellt werden und als Materiallager dienen. Die Fläche muss begradigt und neuer Rasen angesät werden. Entstehen soll ein Kleinfeld in der Größe von 54 mal 45 Metern. Auch eine Flutlichtanlage ist vorgesehen: „Allein die schlägt mit Kosten von 30 000 bis 33 000 Euro zu Buche“, weiß der Vorsitzende von ähnlichen Projekten in der Nachbarschaft. Das Flutlicht ist wichtig, um auch in der dunklen Jahreszeit draußen trainieren zu können. Derzeit sind die Kuseyer Fußballer in der Halle aktiv, haben neben der Trainingszeit in Klötze auch noch eine Hallenzeit in Kunrau gebucht. Denn in der Kuseyer Turnhalle ist kein Platz, die ist jeden Nachmittag und Abend bereits durch den TSV mit seinen insgesamt 342 Mitgliedern gebucht. Vor allem Zumba und der Kindersport boomen derzeit, aber auch die Tischtennisabteilung ist personell gut besetzt. Im Spielbetrieb beim Fußball hat der TSV neben der Ersten Herren und der Alte-Herren-Spielgemeinschaft mit Jahrstedt auch eine G-Jugend, die seit dem Sommer aufgebaut wird. „Da machen aber Kinder ab drei Jahre bis zur fünften Klasse beim Training mit“, betont Thomas Mann, der die Gruppe mit Philipp Wißwedel trainiert.

Neben dem Kleinfeld soll in der hinteren Ecke des neuen Geländes auch ein kleiner Fitnessparcours entstehen, der beispielsweise von Läufern genutzt werden kann. „Es gibt so viele, die ihre Runden laufen“, weiß der TSV-Vorsitzende aus eigener Erfahrung. Vielleicht gelingt es dem Verein sogar, zum Jubiläum 2019 daraus eine eigene Laufgruppe zu entwickeln. Perspektivisch könnte sich der Vorstand auch noch ein Beachvolleyballfeld auf der Fläche vorstellen, das übersteigt momentan aber die finanziellen Mittel.

Wichtig für den Verein ist zunächst einmal, dass im Stadthaushalt das Geld verankert ist, damit die Förderanträge gestellt werden können. Fachliche Unterstützung gibt es dabei vom Kreissportbund.

Von Monika Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare