1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Klötze

Finanzierung für die Hegefeldhalle in Klötze „funktioniert so nicht“

Erstellt:

Von: Monika Schmidt

Kommentare

Die Hegefeldhalle wird auch zum Schulsport genutzt. Ab diesem Sommer soll sie umfangreich saniert werden, die Fördermittel dafür sind bewilligt. Allerdings geht die Finanzierung noch nicht auf.
Die Hegefeldhalle wird auch zum Schulsport genutzt. Ab diesem Sommer soll sie umfangreich saniert werden, die Fördermittel dafür sind bewilligt. Allerdings geht die Finanzierung noch nicht auf. © Archiv/mm

Klötze – „Die Finanzierung für die Hegefeldhalle funktioniert so nicht“, erklärte die Klötzer Kämmerin Elke Oelze den Stadträten bei der Haushaltslesung.

Die Maßnahme, die schon im vergangenen Jahr in den Etat aufgenommen wurde und in diesem Sommer eigentlich zur Ausführung kommen soll, wird wesentlich teurer als erwartet.

„Die Fördermittel kommen mit 660.000 Euro wie geplant. Aber die Ausgaben liegen viel höher“, berichtete die Kämmerin. Nach einer ersten Schätzung hatte die Stadt Gesamtausgaben von 1,590 Millionen Euro für die Sanierung geplant.

„Das Geld ist bewilligt und es kann begonnen werden“, teilte Elke Oelze mit. Reichen, um die Maßnahme abzuschließen, wird das Geld aber nicht. Da sich die Sanierung aber bis 2020 hinziehen wird, kann bei der Finanzierung noch nachgesteuert werden. Für 2019 stehen 700 000 Euro, für 2020 noch einmal 695 000 Euro im Plan. In diesem Jahr ist noch keine Kreditaufnahme geplant, aber für 2020 schon angekündigt. Damit soll dann der Eigenanteil für die Sporthalle finanziert werden.

„Es ist zwar schön, dass 1,6 Millionen Euro für die Hegefeldhalle ausgegeben werden, aber die Sauberkeit muss kritisiert werden“, machte Stefan Thodte im Hauptausschuss auf ein weiteres Problem mit der Sporthalle aufmerksam. „Es ist unglaublich, wie es da aussieht“, berichtete er. Auf dem Parkett sei Dreck von den Schuhen „und es wehen richtige Staubflocken durch die Umkleiden. Das zeugt von schlechter Arbeit der Reinigungsfirma“, stellte der Linken-Stadtrat fest.

„Wenn die Halle erst neu ist, sollten wir da besser drauf achten“, appellierte Stefan Thodte an die Verwaltung. Bürgermeister Uwe Bartels antwortete, dass es immer ein Manko sei, wenn Arbeitskräfte wechseln. „Das erfahren wir gerade auch in anderen Bereichen“, räumte er ein. Die Verwaltung werde darauf drängen, dass in dem Bereich Sauberkeit etwas passiert.

VON MONIKA SCHMIDT

Auch interessant

Kommentare