Die Feuerwehren als eine Art „Pool“ betrachten

Das Immekather Feuerwehrfahrzeug kommt unter Garantie nicht mehr durch den TÜV. Ein neues ist aber im Etat der Einheitsgemeinde (noch) nicht vorgesehen.

Immekath - Von Monika Schmidt. Mit großem Interesse hatte der Immekather Bürgermeister Hans-Jürgen Zeitz den Haushaltsplan der Einheitsgemeinde Stadt Klötze unter die Lupe genommen.

Doch die Summe, die er suchte, fand er nicht. „Ich finde keinen Cent für das neue Feuerwehrfahrzeug von Immekath“, stellte Hans-Jürgen Zeitz im Hauptausschuss fest. Es gab Klärungsbedarf, denn bei der letzten Gemeinschaftsausschusssitzung in der VG Klötze war beschlossen worden, für die Immekather Wehr ein neues Fahrzeug anzuschaffen, da das alte in diesem Jahr unter Garantie den TÜV nicht mehr besteht.

„Wir sind noch in der Analyse“, antwortete Bürgermeister Matthias Mann. Zunächst müsse die Notwendigkeit geprüft werden. Im AZ-Gespräch ergänzte der Bürgermeister, dass derzeit von Stadtwehrleiter Rüdiger Wührl eine Bestandsanalyse vorgenommen werde, in der die Ausrüstung und Ausstattung der einzelnen Wehren unter die Lupe genommen wird. „Es werden die Szenarien bewertet, wo welche Schadenslagen auftreten können.“ Was haben wir vor ? Was brauchen wir?, sind dabei die Fragen, die beantwortet werden sollen. „Wir müssen abwarten, wie diese Analyse ausgeht“, betonte Matthias Mann. Die Feuerwehren der Einheitsgemeinde müssten als eine Art „Pool“ betrachtet werden. Es könne durchaus sein, dass vor einer Neuanschaffung ein Fahrzeug aus einem anderen Ort nach Immekath umgesetzt werde. Dass in Immekath ein Fahrzeug vorhanden sein müsse, wenn das alte aus dem Verkehr gezogen wird, ist auch für Matthias Mann unstrittig. Allerdings müsse geklärt werden, woher es kommen soll. „Insgesamt sind wir brandschutztechnisch gut ausgerüstet“, schätzte der Klötzer Bürgermeister ein.

Sollte es innerhalb der Einheitsgemeinde kein Fahrzeug für Immekath geben, werde ein Förderantrag gestellt und die Ausgabe in den Nachtrag aufgenommen. „Das können wir aber erst machen, wenn die Analyse fertig ist“, bat der Bürgermeister um etwas Geduld. Zumal die finanzielle Lage der Stadt nicht sehr rosig ist. Ein Fahrzeugkauf ohne Fremdmittel sei für die Stadt nicht zu finanzieren.

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