Ortschef optimistisch / Kinderbecken im Blick

Fernwärme für das Freibad in Kunrau: Förderantrag wird gestellt

+
Was im sieben Kilometer entfernten Bromer Freibad ebenso wie im 17 Kilometer entfernten Beetzendorfer Stölpenbad möglich ist, wünschen sich auch die Kunrauer für ihr Freibad: Das Schwimmen in mittels Fernwärme beheiztem Wasser.

Kunrau. Vor Beginn der nächsten Badesaison auch an die notwendige Modernisierung des Kinderplanschbeckens im Kunrauer Freibad zu denken, bat eine Mutter im Rahmen der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Kunrau.

Ortsbürgermeister Uwe Bock erinnerte daran, dass die Investitionen für eine Beheizung des Bades mit Abwärme aus der örtlichen Biogasanlage im aktuellen Klötzer Haushalt stünden und ein entsprechender Antrag auf Fördermittel in Kürze gestellt werde. Gebe es grünes Licht für den Bau der Fernwärmeleitung, könne das Kinderbecken eventuell „gleich mitgemacht“ werden, stellte der Ortschef in Aussicht.

Was das Umsetzen der seit Jahren gewünschten Bad-Beheizung angehe, zeigte sich Bock im Ortschaftsrat optimistisch. Schließlich stünde die Maßnahme in der aktuellen Prioritätenliste der Leader-Aktionsgruppe „Rund um den Drömling“ an dritter Stelle von elf eingereichten Maßnahmen.

Insgesamt rechnet die Verwaltung mit Kosten von 208.100 Euro für den Bau der Fernwärmeleitung sowie weitere technische Voraussetzungen im Freibad. 166.200 Euro weist der Haushalt als Fördermittel aus, sodass ein Eigenanteil von 41.900 Euro für die Einheitsgemeinde bleibt.

Daneben geht der Klötzer Haushalt von insgesamt 24.000 Euro aus, die in diesem Jahr für Unterhaltungsmaßnahmen und Reparaturen am Kunrauer Bad nötig sein werden. 10.000 Euro werden für eine neue Folie im Becken drauf gehen, je 5000 Euro für die Außenduschen und eine neue Becken-Umrandung sowie 4000 Euro für neue Filteranlagen-Rohre. Vom Kinderplanschbecken ist im Haushalt 2018 keine Rede.

Von Matthias Mittank

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare