Röwitzer Feuerwehr will sich in diesem Jahr die beiden Denkmäler vornehmen

„Etwas für das Dorf tun“

+
Das Denkmal zum 100-jährigen Jubiläum der Befreiungskriege hat bereits einen neuen Zaun erhalten.

Röwitz. „Wir können nicht nur Forderungen stellen, wir müssen auch selbst etwas für unser Dorf tun, denn wir sind das Dorf. “ Diese Einstellung vertritt der Röwitzer Wehrleiter Jörg Dörwald.

Und so schlug er bei der Jahreshauptversammlung der Röwitzer Brandschützer vor, dass die Wehr auch in diesem Jahr einen Arbeitseinsatz im Ort machen sollte. Im Vorjahr waren Bäume am Köckter Weg und innerhalb der Gemarkung ausgeschnitten worden. In diesem Jahr hat der Wehrleiter die beiden Denkmäler in Röwitz ins Auge gefasst.

So fallen bei dem Denkmal an der Kreuzung in der Ortsmitte die Feldsteine schon fast auseinander. Die Fugen sollen ausgekratzt und neu verschlossen werden, kündigte Jörg Dörwald an. Außerdem müsste das Umfeld rundum gestaltet werden.

Beim Sandsteinehrenmal gegenüber der Feuerwehr reiche es, die Steine einmal abzukärchern, um wieder ein ansehnliches Bild zu haben. Geprüft werden sollte noch, ob auch die Inschriften an den Denkmälern erneuert werden könnten. In diesem Zusammenhang sollten auch die Namen der Gefallenen korrigiert werden, wünschte sich Jörg Dörwald. Dazu hoffen die Röwitzer auf Unterstützung aus der Stadt und vom Ortschaftsrat. „Das ist eine Bom- benidee“, freute sich Ortsbürgermeister Klaus Vohs über das Engagement der Brandschützer. „Wir fangen an und legen den Grundstein“, kündigte Jörg Dörwald an. Um die weitere Sanierung sollte sich dann die Kommune kümmern.

Von Monika Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare