Herbst-Rummel in Klötze

Kein Ersatz für den Martinimarkt

Ein Fahrgeschäft steht auf einem Parkplatz
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Der Aufbau für den Herbst-Rummel auf der Festwiese am Klötzer Waldbad läuft.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Zum zweiten Mal hintereinander muss der Klötzer Martinimarkt, der größte Innenstadtrummel der Altmark, wegen Corona ausfallen. Fahrgeschäfte und Spielbuden werden in Klötze aber dennoch aufgebaut.

Klötze – Zum ersten Mal findet auf der Festwiese am Waldbad in Klötze ein Rummel statt. Noch läuft der Aufbau von Karussells, Spielbuden und anderen Geschäften. Die Eröffnung des Rummels ist am Sonnabend, 23. Oktober. Der erste Klötzer Herbst-Rummel soll aber kein Ersatz für den ausgefallenen Martinimarkt sein. Darauf legen vor allem die Kommunalpolitiker aus der Stadt großen Wert. Veranstalter ist auch nicht die Stadt, sondern eine private Firma aus Uelzen. Dennoch: Die Stadt freut sich, dass der Rummel in Klötze stattfindet. In den sozialen Medien hagelte es nach der Bekanntgabe der Veranstaltung jedoch sofort heftige Kritik. Vom 23. bis 31. Oktober gibt es auf der Festwiese am Waldbad einen vor allem auf Kinder ausgerichteten Betrieb mit Fahrgeschäften, Spielbuden und Leckereien.

Eingezäunt und mit Einbahnstraße

Das Gelände ist eingezäunt und es gelten die 3 G-Regeln. Besucher müssen sich am Eingang registrieren. Ein kostenpflichtiger Corona-Test ist vor Ort möglich. Kinder unter 18 Jahren brauchen sich nicht testen zu lassen. Die Stadt bittet ältere Jugendliche, einen Ausweis dabei zu haben, „um Diskussionen über das Alter aus dem Weg zu gehen.“ 1111 Besucher können gleichzeitig auf dem insgesamt 7000 Quadratmeter großen Festgelände unterwegs sein. Die Lauffläche für Besucher ist 2500 Quadratmeter groß, daraus ergibt sich die Zahl der gleichzeitig zugelassenen Besucher. Es gibt einen Haupteingang und einen Hauptausgang, der Rummel selbst ist im Einbahnstraßensystem angelegt. Beim Einhalten des Sicherheitsabstands ist das Tragen von Masken nicht erforderlich. Der Rummel ist Montag bis Donnerstag sowie Sonntag von 14 bis 22 Uhr geöffnet, am Freitag und Sonnabend ist von 14 bis 23 Uhr geöffnet. „Der Veranstalter ist angehalten, die mit dem Altmarkkreis abgesprochenen Hygienemaßnahmen einzuhalten“, teilt die Stadt weiter mit.

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