Erste Früchte auf der Streuobstwiese des Kleingartenvereins„Eichengrund“

„Es ist ein Gemeinschaftswerk“

Vereinsvorsitzender Carsten Falk (l.) und Otto Weichsler präsentieren mit Stolz die ersten Früchte auf der Streuobstwiese.
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Vereinsvorsitzender Carsten Falk (l.) und Otto Weichsler präsentieren mit Stolz die ersten Früchte auf der Streuobstwiese.
  • VonLina Wüstenberg
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Die Mitglieder des Kleingartenvereins „Eichengrund“ die erste Früchte auf ihrer Streuobstwiese ernten. Insgesamt wurden auf der Wiese 15 verschiedene Obstgehölze geplant. Aber auch ein Insektenhotel ist dort zu finden. 

Klötze – „Wir sind froh, dass wir es in der Gemeinschaft gemacht haben“, sagt Ute Weichsler, die zusammen mit ihrem Mann Otto Weichsler die Idee für die Streuobstwiese hatte. Die Fläche für die Streuobstwiese stand leer. „Ich habe dann beim Vorstand angefragt. Nach einer Weile kam dann das Okay“, erinnert sich Otto Weichsler.

So begann im Spätherbst 2019 die Planung für die Streuobstwiese im Kleingartenverein „Eichengrund“, der für die Wiese einen Zuschuss von der Stadt Klötze erhalten hat.

Allen Mitgliedern war es wichtig, dass alte und einheimische Obstsorten gepflanzt werden. Nach der Planung konnten im Herbst des vergangenen Jahres insgesamt 15 verschiedene Obstgehölze gepflanzt werden. Darunter sind Sorten wie Boskop, Holsteiner Cox und auch eine Knorpelkirsche. Unterstützt wurden die Kleingärtner dabei vom Klötzes Gärtnermeister Hans-Jürgen Schmidt und Detlef Wolf von der Obstbaumschule aus dem Ökodorf Sieben Linden, sodass jetzt auf den Gartenparzellen 18 und 19 verschiedene Obstbäume stehen.

Die ersten Bäume tragen schon Früchte. Die Ernte soll auf jeden Fall gerecht aufgeteilt werden. Vereinschef Carsten Falk kann sich auch vorstellen, wenn es Corona wieder zulässt, ein großes Einweihungsfest zu feiern. „Die letzte Feier ist immerhin schon zwei Jahre her“, erinnert sich Carsten Falk.

„Die gesamte Streuobstwiese ist ein Gemeinschaftswerk, das von allen Mitgliedern mitgetragen wird“, erzählt Weichsler und ergänzt: „Es ist nicht selten, dass man dort Mitglieder trifft, die nachschauen wollen, ob sich unsere Streuobstwiese weiter gut entwickelt.“ Uwe Weichsler ist sicher, dass sich alle Mitglieder mit der Wiese identifizieren.

Mittlerweile wurde vom Tischler Ralph Gädge ein Insektenhotel gebaut. Außerdem wurden Nistkästen aufgehängt. Volker Lindemann kümmert sich um die Blühstreifen und das Mähen der Wiese. Durch einen Steinhaufen und einem Totenholzstamm soll die Streuobstwiese ein Eldorado für Insekten werden.

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