Die Empore macht Platz

Die Empore in der Klötzer Trauerhalle wird abgebaut, um mehr Sitzmöglichkeiten zu schaffen.

mm Klötze. Noch in diesem Jahr soll mit dem Innenausbau der Klötzer Trauerhalle begonnen werden. Bürgermeister Matthias Mann hatte sich gemeinsam mit Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski und den Bauamtsmitarbeitern zusammengesetzt, um die Vorschläge des Ortschaftsrates für den geplanten Umbau zu begutachten.

„Die Architektur des Gebäudes soll bestehen bleiben“, erklärte Matthias Mann gestern im AZ-Gespräch. Umgesetzt werden sollen die Vorschläge des Ortschaftsrates für die Entkernung des Gebäudes im Innern: So soll die Empore abgebaut werden. Dazu sind einige Elektroarbeiten nötig. Die Stufe, die bislang zum Altar führt, muss zwar erhalten bleiben. Aber der steinerne Altar, der bei Trauerfeiern nicht benutzt wird, da die Redner links am Pult stehen, soll abgebaut werden. Dann kann der Sarg bei Trauerfeiern weiter nach hinten geschoben werden und es können mehr Stühle gestellt werden. „Etwa 40 weitere Sitzplätze werden so geschaffen“, informierte der Bürgermeister. Das sei in der Regel für die Beerdigungen in Klötze ausreichend.

Erst im kommenden Jahr soll es dann im Außenbereich Veränderungen geben, kündigte Matthias Mann weiter an. So soll ein barrierefreier Zugang zur Trauerhalle geschaffen werden. Eventuell wird auch eine kleine Terrasse in Höhe des Fußbodens entstehen, auf der gegebenenfalls weitere Trauergäste stehen können. Die vom Ortschaftsrat angeregte Überdachung des Eingangsbereichs wird es zunächst jedoch nicht geben, für die anderen Maßnahmen soll die Ausschreibung erarbeitet werden.

Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski wird die Festlegungen nun den Fraktionen des Klötzer Ortschaftsrates vorstellen.

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