Runder Tisch

Wassertretstelle in Schwiesau: Zufahrt mit Einschränkungen

Ein Hinweisschild zeigt in Richtung der Wassertretstelle in Schwiesau. Sie ist nur über eine Zufahrt zu erreichen.
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Die Zufahrt zur Wassertretstelle in Schwiesau soll grundsätzlich frei bleiben, es soll aber Einschränkungen bei der Nutzung geben.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Um den Streit über die Zufahrt zur Wassertretstelle in Schwiesau zu beenden, trafen sich die Beteiligten zu einem Gespräch am Runden Tisch. Mit dem Ergebnis, dass der Weg zwar frei bleibt, es aber Einschränkungen bei der Nutzung gibt.

Klötze / Schwiesau – Eins steht nach dem Runden Tisch zur Zufahrt der Schwiesauer Wassertretstelle fest: Eine Sperrung des Weges wird es nicht geben. Diese war von der Verwaltung auch zu keiner Zeit in Betracht gezogen worden.

Stattdessen hatten die Beteiligten verschiedene Vorschläge vorbereitet, wie die Zufahrt in Zukunft geregelt werden soll. Vertreter der Verwaltung, Bürgermeister Uwe Bartels und Stadtratsvorsitzender Klaus Ewertowski hatten sich mit dem Schwiesauer Ortsbürgermeister Manfred Hille und dem Vorsitzenden des Freundeskreises Altmärkische Schweiz, Hartmut Nix, getroffen, um nach Lösungen zu suchen, mit denen beide Seiten leben können. Das Gespräch wird insgesamt als „konstruktiv und vernünftig“ eingeschätzt.

Umsetzbarkeit prüfen

Zu den Varianten, die nun auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden, gehört, die Befahrbarkeit des Lockstedter Weges – der einzigen Zufahrt zum Naturidyll am Schwiesauer Stausee – zeitlich zu begrenzen, Denkbar wäre eine Zufahrtsmöglichkeit von 8 bis 20 Uhr. Auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung für den Lockstedter Weg und das Anlegen von Schikanen oder Aufschotterungen waren Thema der Beratung. Hartmut Nix hatte angeboten, für die motorisierten Besucher der Wassertretstelle Schilder mit Verhaltensregeln aufzustellen. Die Vorschläge werden nun von der Verwaltung auf ihre Machbarkeit geprüft.

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