In der Gemarkung Jahrstedt wurde viel Müll unerlaubt abgeladen

„Das ist eine Sauerei“

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Kinderspielzeug, Reifen, Gelbe Säcke und ein Metalleimer: Unbekannte haben an der Jahrstedter Sandkuhle ihren Sperrmüll entsorgt. Das ärgert Karl-Heinz Schmidt.

Jahrstedt. „Die blauen Säcke sieht man schon von der Straße“, informierte Karl-Heinz Schmidt im Jahrstedter Ortschaftsrat über illegale Müllentsorgung. So wurde an der Sandkuhle in der Nähe des Sportplatzes ein ganzer Haufen mit Sperrmüll abgestellt.

Von Verpackungen über Spielzeug bis zu defekten Reifen wurde dort unerlaubt Unrat entsorgt. 

Auch Reste eines alten Asbestdaches liegen in der Nähe der Sandkuhle herum. Die Entsorgung ist teuer.

„Das ist eine große Sauerei“, ärgerte sich der Einwohner. Und auch an anderen Stellen in der Gemarkung ist viel Unrat zu finden, der einfach so im Straßengraben entsorgt wurde, unter anderem volle Plastiktüten mit leeren Gurkengläsern, Styroporteile und die Reste eines Asbestdachs. Karl-Heinz Schmidt befürchtet, dass durch die Entsorgung des Unrates höhere Kosten auf die Einwohner zukommen. „Am Ende müssen wir alle dafür bezahlen“, befürchtete er. Um das zu vermeiden, appellierte er an alle Einwohner, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen.

Von Monika Schmidt

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