Nach dreieinhalb Monaten Bauzeit: Neuer Busbahnhof eingeweiht

„Ein guter Tag für Klötze“

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Schnitten gestern bei der Einweihung des neuen Klötzer Busbahnhofes das Band durch (v. l.): Erich Krümmling von der bauausführenden Firma, Landrat Michael Ziche, Bürgermeister Matthias Mann und PVGS-Geschäftsführer Ronald Lehnecke.

Klötze. Gleich zu zwei Einweihungsfeiern schritten gestern Vormittag Vertreter der Stadt Klötze, verschiedener Institutionen und Baufirmen sowie Einwohner der Purnitzstadt.

„Es ist ein guter Tag für Klötze“, fasste Klötzes Bürgermeister Matthias Mann die nach dreieinhalb Monaten Bauzeit erfolgte Freigabe des neuen Busbahnhofes an der Hagenstraße sowie die offizielle Einweihung des seit Mitte Juli in Betrieb befindlichen Seniorenwohn- und Betreuungszentrum des SozialCentrums Altmark (SCA) zusammen.

Auf den Busbahnhof Bezug nehmend lobte das Stadtoberhaupt das tadellose Zusammenspiel von Ämtern, Planern und Bauleuten. So sei es nicht selbstverständlich, dass von der Fördermittelbereitstellung über die Einhaltung des geplanten Kostenrahmens bis hin zur fristgerechten Fertigstellung alles reibungslos über die Bühne gehe. Und das obwohl im Rahmen des Baus unter anderem auch noch Eigentumsfragen geklärt werden mussten. Das Ziel, das Projekt rechtzeitig bis zum Martinimarkt abzuschließen, sei erreicht worden. Restarbeiten, dazu gehört die Gestaltung der Grünflächen, sollen im Frühjahr 2016 erfolgen. Zudem ist noch der Aufbau einer öffentlichen Toilette seitens der Stadt in der Planung.

Insgesamt, so Mann, flossen in die Neugestaltung des Busbahnhofes 500 000 Euro, wobei mehr als 350 000 Euro als Fördermittel aus Städtebaumitteln und vom Landkreis akquiriert werden konnten. Große Unterstützung habe es von der Sachsen-Anhaltinischen Landesentwicklungsgesellschaft (SALEG) in Magdeburg gegeben.

„Außerordentliche Weitsicht“ bescheinigte Landrat Michael Ziche der Stadt Klötze mit Blick auf die beim Bau des Busbahnhofes geschaffene Barrierefreiheit. Denn die Berücksichtigung dieser werde im Zuge des demografischen Wandels ab 2022 Pflicht für alle Kommunen. Auf den öffentlichen Personennahverkehr im Altmarkkreis eingehend hob der Landrat hervor, dass das seit 2008 befolgte Konzept, bestehend aus dem Drömlings-Express als Ersatz für den Schienenverkehr und dem Rufbussystem, sehr gut angenommen werde.

Das konnte auch Ronald Lehnecke, Geschäftsführer der Personenverkehrsgesellschaft Altmarkkreis Salzwedel (PVGS), bestätigen, der im AZ-Gespräch von bundesweiten Interessenten für das Rufbussystem zu berichten wusste. Insgesamt, so Lehnecke, werde der Klötzer Busbahnhof wochentags von zwölf Buslinien mit täglich 75 Bussen angesteuert.

Auch Einwohner von Klötze zeigten sich gestern vom neuen Busbahnhof begeistert. „Er ist sehr schön und großzügig angelegt und liegt zudem sehr zentral“, sagte Rainer Ochmann der AZ.

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