Nur ein Provisorium

Bauzaun schützt den Friedhof in Quarnebeck

Der Friedhof von Quarnebeck mit der Kirche im Hintergrund. Das Gelände wird vorübergehend durch einen Bauzaun eingefriedet.
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Damit keine Rehe oder andere Wildtiere auf den Friedhof gelangen können, ist das Gelände in Quarnebeck noch mit einem Bauzaun gesichert.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
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Am Friedhof in Quarnebeck steht ein Bauzaun. Das ist aber nur ein Provisorium. Er soll gegen einen richtigen Zaun ausgetauscht werden.

Quarnebeck – Gemeinsam hatten Guido Ostermann aus Wenze und Marco Wille aus Quarnebeck als Stellvertreter des Wenzer Ortschaftsrates im Herbst mit den Mitarbeitern der Stadtwirtschaft eine Begehung durch die beiden Orte gemacht und festgelegt, wo Baumschnitt erfolgen soll. „Alle Schwerpunkte konnten abgearbeitet werden“, berichtete Ortsbürgermeister Marco Wille nun bei der Ortschaftsratssitzung in der vergangenen Woche. „Trotzdem ist aber noch etwas offen“, räumte er ein. So müsste noch der Freischnitt des Zauns am Wenzer Friedhof erfolgen. Dies sei während der Schnittperiode bis Ende Februar nicht mehr geschafft worden. Dafür konnten auf dem Friedhof in Quarnebeck die trockenen Bäume aus der Hecke weggenommen werden. Durch die großen Lücken in der Hecke konnten Rehe und andere Wildtiere auf den Friedhof gelangen. Deshalb musste der Friedhof zunächst provisorisch mit einem Baumzaun gesichert werden, informierte Marco Wille in seinem Bericht. Der frühere Jägerzaun, der das Areal begrenzte, war schon länger morsch und zerfallen. Doch durch die dichte Hecke fiel bislang nicht auf, dass der Zaun fehlte. Bis durch den Rückschnitt die Lücken in die Hecke kamen. „Wir arbeiten an einer Strategie für einen neuen Zaun“, kündigte Marco Wille bei der Sitzung des Ortschaftsrates im Quarne-becker Saal an. Der Bauzaun soll nicht dauerhaft stehen bleiben. 

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