„Technik muss ganzjährig einsetzbar sein“

Effektiver und kostengünstiger: Uwe Bartels will Stadtwirtschaft umstrukturieren

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Sie mähen Rasen, bepflanzen Beete, beseitigen Schadholz und kümmern sich alljährlich um die Weihnachtsdeko in der Stadt – die Mitarbeiter der Klötzer Stadtwirtschaft haben ein breites Aufgabenfeld.

Klötze. Die Klötzer Stadtwirtschaft soll effektiver und – zumindest was die Wartung der Technik angeht – kostengünstiger werden. Das hat sich der neue Bürgermeister der Einheitsgemeinde, Uwe Bartels, auf die Fahnen geschrieben.

Wie das Stadtoberhaupt im Gespräch mit der AZ erklärte, könne er nach drei Wochen im Amt bereits eines einschätzen: „Die Reparaturkosten für die eingesetzte Technik sind einfach zu hoch.“ Ein Hauptproblem sehe der Jahrstedter vor allem in der nicht immer zweckmäßigen Auswahl der Maschinen. „Ein normaler Aufsatzrasenmäher ist vielleicht für einen geraden Sportplatz geeignet, aber nicht für jede andere Grünfläche“, nennt Bartels ein Beispiel. Als „Mann aus der Praxis“ sehe er zudem einen großen Vorteil darin, Fahrzeuge zu beschaffen, die multifunktional und umrüstbar ganzjährig eingesetzt werden können – „im Sommer Rasen mähen, im Winter Schnee schieben“. Was die Wartung betrifft, müsse geprüft werden, welche Arbeiten selbst erledigt werden können.

Für die Mitarbeiter der Stadtwirtschaft hat das Stadtoberhaupt etwas mehr Komfort im Auge. So seien gerade für den Winterdienst beheizbare Fahrerkabinen unerlässlich. „Was habe ich davon, wenn die Mitarbeiter krankheitsbedingt ausfallen?“, so Bartels.

Zudem soll es wieder eine Außenstelle der Stadtwirtschaft geben, und zwar in Kunrau geben (AZ berichtete). Stadteigene Räumlichkeiten im Bereich der Schule seien hierfür ideal. So mancher Mitarbeiter hätte den Vorteil eines kürzeren Arbeitsweges („Es müssen doch nicht immer alle erst nach Klötze fahren?“), viele Arbeiten in den Ortsteilen ließen sich zudem schneller erledigen, so der Jahrstedter. Ein Stützpunkt in Kusey scheidet dagegen aus. Eine dort früher für die Stadtwirtschaft angemietete Halle sei mittlerweile verkauft worden, weiß Bartels.

Von Matthias Mittank

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