Als Großveranstalter durch den Martinimarkt geübt

Drömlingsfest: Klötze setzt auf Erfahrung

Menschenmassen, die sich durch die Klötzer Innenstadt schieben, sind beim Martinimarkt ein gewohntes Bild. Die Stadt Klötze setzt auch als erster Veranstalter des Drömlingsfestes auf diese Erfahrungen.
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Menschenmassen, die sich durch die Klötzer Innenstadt schieben, sind beim Martinimarkt ein gewohntes Bild. Die Stadt Klötze setzt auch als erster Veranstalter des Drömlingsfestes auf diese Erfahrungen.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Klötze / Kunrau – Mit Großveranstaltungen kennt sich die Stadt Klötze aus. Schließlich kommen jedes Jahr Ende Oktober Zehntausende von Menschen in die Innenstadt, um den Martinimarkt zu feiern.

Die Organisation des Festes mit den Händlern, das Sicherheitskonzept, die Ausweisung von Parkflächen und der Aufbau von ausreichend Toiletten – die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben das voll im Griff.

Auf diese Erfahrung wird nun auch beim ersten Drömlingsfest gesetzt, das im Juni an drei Tagen den offiziellen Auftakt des Biosphärenreservats Drömling bilden soll.

„Bei dem Drömlingsfest handelt es sich konzeptionell um eines der größten Regional- und Heimatfeste des nördlichen Sachsen-Anhalts und ist damit eine überregionale Großveranstaltung“, so die Einschätzung der Klötzer Stadtverwaltung. Heute Abend wird sich der Hauptausschuss, in 14 Tagen der Stadtrat, intensiv mit dem Thema beschäftigen. Per Allgemeinverfügung sollen die rechtlichen Grundlagen für das Fest geschaffen werden.

Die Erwartungen an die Premierenveranstaltung vom 21. bis 23. Juni sind hoch: „Aus den Erfahrungen ähnlicher Großveranstaltungen wie dem Martinimarkt ist davon auszugehen, dass etwa 9000 Besucher zu erwarten sind“, schätzt die Stadt ein. Das erste Drömlingsfest wird vornehmlich die Parkanlagen des Ortsteils Kunrau in eine Festmeile mit täglich etwa 3000 Besuchern verwandeln, so die Planungen weiter. „Diese Großveranstaltung wird damit erheblichen Einfluss auf das Alltagsleben innerhalb des Festgebietes und der angrenzenden Bereiche haben“, schätzt die Verwaltung ein. Mit der Allgemeinverfügung soll der reibungslose Ablauf des Festes gesichert werden. So wird es trotz aller Bemühungen beim Auf- und Abbau Einschränkungen für die Einwohner geben – die Anlieger der Klötzer Innenstadtstraßen können da rund um den Martinimarkt ein Lied von singen. Straßensperrungen, geänderte Verkehrsführungen, Sperrzeiten und dringend notwendige medizinische Fahrten müssen geplant und abgestimmt werden. Alle Regelungen zu den Veranstaltungszeiten, zu den Sperrungen und Parkflächen obliegen als Veranstalter der Stadt Klötze. Damit dies rechtlich abgesichert ist, soll die Allgemeinverfügung bereits jetzt auf den Weg gebracht werden.

VON MONIKA SCHMIDT

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