Wolfgang Mosel unterstützt Bernd Unruh: Mehr Licht für die Haltestelle vor den Schulen

„Es ist dort morgens stockdunkel“

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Unmittelbar an den Haltestellen ist es an der Straße der Jugend zu dunkel, die Lampe an der Zinnbergschule indes ist zu hell und blendet die Busfahrer. Wolfgang Mosel sieht an der Bushaltestelle dringenden Handlungsbedarf.

Klötze. Den Vorschlag von Bernd Unruh, die Situation an der Klötzer Bushaltestelle an der Straße der Jugend zu verbessern (wir berichteten), unterstützt das Stadtrats- und Kreistagsmitglied Wolfgang Mosel (Linke).

„Die beiden Buswartehallen erfüllen nicht ihren Zweck“, bestätigt Wolfgang Mosel den Klötzer Ortschaftsrat. Alle Busschüler können sich dort nicht unterstellen und vor Regen schützen. Auch die Feststellung, dass die Wartehäuschen für die „normalen“ Busgäste schlecht zu erreichen sind, kann Wolfgang Mosel bestätigen. Er will die Anregung von Bernd Unruh aufnehmen und sich im Stadtrat dafür einsetzen, dass die Häuschen abgebaut und stattdessen ein größerer Unterstand für die Wartenden, beispielsweise aus Holz aufgebaut wird.

Für nicht umsetzbar hält Wolfgang Mosel dagegen den Vorschlag, das eine der Bushäuschen am Mast 1 vor der Zinnbergschule aufzubauen, da dieses die Zufahrt zur dahinterliegenden Schule blockieren würde.

Fluter, wie am Busbahnhof, würde sich Wolfgang Mosel auch für die Haltestelle an der Straße der Jugend wünschen.

Als regelmäßiger Nutzer der Bushaltestelle vor den Klötzer Schulen findet der Kuseyer den zweiten Aspekt, den Bernd Unruh im AZ-Gespräch vorgebracht hat, aber viel entscheidender: „Es ist dort viel zu dunkel“, will sich auch Wolfgang Mosel für eine bessere Beleuchtung der Bushaltestelle einsetzen. So fehlt am Mast 3, von dem aus morgens die Schüler und Auszubildenden starten, eine Straßenlaterne. „Es ist dort ab 5.30 Uhr, wenn die Schüler und Azubis nach Gardelegen und Stendal fahren, stockdunkel.“ Die Lampe am Gebäude der Zinnbergschule, die den Schulhof erhellt, sei dagegen eher ungünstig angebracht, hat Mosel beobachtet, denn das Licht blendet die Busfahrer, die dann in der Dunkelheit Schwierigkeiten haben, die Haltestelle sauber anzufahren. Der Kuseyer schlägt stattdessen vor, Flutmasten, wie sie auf den Inseln am Busbahnhof stehen, auch an der zweiten zentralen Haltestelle in Klötze an der Straße der Jugend aufzustellen. Diese könnten in der Zeit von 22 bis 5 Uhr, wenn kein Busbetrieb ist, ausgeschaltet werden. „Das Licht wird nur benötigt, wenn Busse fahren“, so Wolfgang Mosel, der weiß, dass die Haltestelle an der Straße der Jugend beispielsweise auch von vielen Kunden des Jobcenters und Berufspendlern, die auf das Auto verzichten, genutzt wird.

Bewohner der Wasserfahrt und des Hegefelds starten von dort zum Einkaufsmarkt an der Poppauer Straße. „Besonders seit der DM-Markt dort ist und die Haltestelle an der Poppauer Straße eingerichtet wurde, wird die Verbindung zum Einkaufen genutzt“, erklärt der Kuseyer. Die Klötzer steigen an der Schule in den Bus nach Beetzendorf ein und an der Poppauer Straße wieder aus. Die Stunde, bis der Bus aus Beetzendorf zurückkommt, nutzen sie dann, um ihre Einkäufe zu erledigen.

Vor allem in Sachen Beleuchtung sieht Wolfgang Mosel „Gefahr im Verzug.“ Deshalb möchte er das Thema so schnell wie möglich im Kreistag und um Stadtrat vorbringen, um eine zügige Veränderung zu erreichen.

Das zweite Bushäuschen, das durch den vorgeschlagenen Abbau frei wird, könnte, so schlägt Wolfgang Mosel weiter vor, nach Hohenhenningen umgesetzt werden. Dort bemüht sich der Ortschaftsrat schon seit Längerem um eine bessere Unterstellmöglichkeit für die Schüler.

Das Thema Bushaltestellen, so kündigt Wolfgang Mosel an, wird den Stadtrat ohnehin noch beschäftigen müssen. „Das ist ein Thema für das Entwicklungskonzept“, erklärt der Kuseyer, der auch Mitglied des Ortschaftsrates ist. „Barrierefreie Bushaltestellen“ seien ein Punkt, der in das Konzept für die künftige Entwicklung der Stadt aufgenommen werden müsste. Wolfgang Mosel hat dabei speziell die Haltestellen Kusey-Ort, Röwitz und Schwiesau im Blick, die stark genutzt werden. Damit Senioren und nicht so mobile Personen sicher in die Busse einsteigen können, sollten diese so gestaltet werden, dass ein barrierefreier Einstieg wie beispielsweise am Busbahnhof in Klötze, möglich ist.

„Ich bin Bernd Unruh sehr dankbar, dass er das Thema zur Sprache gebracht hat“, freut sich Wolfgang Mosel über das Engagement des Klötzer Ortschaftsratsmitglieds. Er werde sich dafür einsetzen, dass sich auch der Stadtrat und der Kreistag damit beschäftigen.

Von Monika Schmidt

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