Geeigneter Raum bleibt der größte Wunsch

Klötzer Chronisten hatten 2021 viel zu tun

Ein altes Fotoalbum mit dem Wappen von Klötze
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Historische Dokumente, wie dieses Klötzer Fotoalbum, werden den Ortschronisten immer wieder überlassen.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Mit Unterstützung der Stadt Klötze sind die vier Ortschronisten auf der Suche nach einem geeigneten Raum, in dem sie ihre Arbeit machen können und das Material, das sie von den Klötzern erhalten, ausstellen können.

Klötze – Alle vier Ortschronisten von Klötze wollen auch im kommenden Jahr weiterarbeiten. Das bestätigt Bernd Granzow, der für die Öffentlichkeitsarbeit der Chronisten zuständig ist. Zwischendurch hatte es im Verlauf des Jahres den einen oder anderen Durchhänger gegeben, auch Rücktritte waren schon angekündigt worden. Inzwischen hat sich die Lage wieder beruhigt, alle wollen weiter zur Stange halten. Denn, und das ist für die vier Männer Bernd Granzow, Reinhard Wegner, Ulrich Kipp und Dirk Spaehn, der größte Anreiz: Ihre Arbeit wird von den Einwohnern von Klötze honoriert – und durch viele Spenden unterstützt. „Wir sammeln für die Stadt und für uns zur Aufarbeitung der Geschichte“, erklärt Bernd Granzow im AZ-Gespräch. Dabei konnten die Chronisten auch im Jahr 2021 wieder viele Unterlagen von Einwohnern erhalten. Wer im Haus aufräumt und Dokumente findet, die einen Bezug zur Klötzer Geschichte haben, kann diese gerne bei den Ortschronisten abgeben, bevor die Sachen weggeworfen werden. Das Vierer-Team sichtet und sortiert das Angebotene. Und macht dabei immer wieder interessante Entdeckungen zur Klötzer Geschichte.

Weiter Suche nach einem Raum

Insgesamt blicken die Ortschronisten auf ein arbeitsreiches Jahr zurück, auch wenn sie sich wegen des Corona-Lockdowns und der damit verbundenen Schließung der Bibliothek nicht wie geplant einmal in der Woche treffen konnten. Jeder arbeitete mehr für sich und deckte seinen Bereich ab. Auch um von den Öffnungszeiten unabhängig zu sein, bleibt der größte Wunsch der Ortschronisten ein eigener Raum, der so groß ist, dass sie ihr Material nicht nur gut unterbringen können, sondern auch als Ausstellung präsentieren können. „Die Bereitschaft der Stadt ist da, die Gespräche laufen“, berichtet Bernd Granzow. „Alle sind bemüht, etwas für uns zu finden.“ Besonders lobt Bend Granzow die Zusammenarbeit mit Hauptamtsleiter Matthias Reps, die sich sehr gut entwickelt habe. Bislang seien aber noch keine geeignete Räumlichkeit gefunden worden, bedauert Granzow. Der Ortschronist hat auch Kontakt zur Wohnungsbaugesellschaft aufgenommen und dort nach Räumen gefragt. Auch private Vermieter können sich bei den Ortschronisten melden.

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