Anlieger des Hegefelds nach Brand ratlos / Bürgermeister ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf

„Die Täter müssen doch zu schnappen sein

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Diesmal brannte ein Papiercontainer nahe des Einkaufszentrums im Hegefeld. Durch die Hitze der Flammen schmolz das Plastik.

nre Klötze. Das dritte Wochenende in Folge haben Unbekannte nun Feuer in der Purnitzstadt gelegt. Diesmal brannte ein Papiercontainer im Wohngebiet Am Hegefeld aus.

Die Klötzer Feuerwehr war am Freitag um 23.15 Uhr alarmiert worden. Elf Kameraden mit zwei Fahrzeugen waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Gegen 23.50 Uhr konnte die Wehr wieder abrücken. In der Nacht zu Sonntag, so wurde von der Polizei mitgeteilt, blieben die Sirenen still.

Angesichts der erneuten Brandstiftung zeigen sich Bewohner des Hegefelds ratlos. Sie wie auch Anlieger des Wohngebietes An der Wasserfahrt müssen seit Monaten fürchten, einmal Opfer der Brandstifter zu werden. Immer wieder brannten in den vergangenen Monaten in den beiden Neubaublockgebieten Container und Mülltonnen. Am vergangenen Wochenende mussten Brände zudem auch erstmals in der Hagenstraße gelöscht werden (wir berichteten). „Die Täter müssen doch zu schnappen sein“, sagte eine Anliegerin des Hegefelds, als sie die ausgebrannte Tonne am Sonnabend sah. Eine andere Anliegerin sieht die Polizei in der Pflicht, die noch häufiger als bisher in den beiden Wohngebieten Streife fahren müsse. Klötzes Bürgermeister Matthias Mann rief im Gespräch mit der Altmark-Zeitung die Einwohner auf, wachsam zu sein und der Polizei jeglichen Hinweis zu geben, der zum Ergreifen der Täter führen könnte. „Wenn von 19 Hinweisen auch 18 nicht zum Ziel führen, ein entscheidender Tipp ist sicher dabei“, sagt er.

Kommune, Polizei und Einwohner müssten nun geschlossen handeln, damit die Täter überführt werden können. Die jetzige Situation sei auch für die Kameraden der Klötzer Feuerwehr nicht mehr vertretbar, die immer wieder an Wochenenden ausrücken müssten.

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