Klötzer Theatergruppe nimmt Proben auf

„Wir wollen in diesem Jahr wieder auftreten“

Für die Aufführung 2019 liefen die Proben der Klötzer Theatergruppe reibungslos. 2020 musste das Stück ausfallen, für dieses Jahr soll wieder eins aufgeführt werden.
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Am 31. Mai möchte die Klötzer Theatergruppe wieder mit den Proben auf der Bühne beginnen. Bislang übt jeder für sich.
  • Monika Schmidt
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Nachdem die Klötzer Theatergruppe 2020 coronabedingt keine Aufführungen machen konnte, wollen sie im Oktober 2021 wieder auf der Bühne stehen.

Klötze – „Wir wollen wieder auf die Bühne!“ Denn der Auftritt vor Publikum und der Applaus sind die höchste Anerkennung für Schauspieler. Und so fiebert auch die Klötzer Theatergruppe um Kay Knittel dem Zeitpunkt entgegen, an dem sie endlich wieder gemeinsam auf der Bühne stehen können. „Wir hoffen, dass wir ab dem 31. Mai wieder vor Ort proben können“, kündigt der Chef der Theatergruppe im AZ-Gespräch an. Bis dahin behelfen sich die Mitglieder mit Online-Treffen per Skype. Dabei wird es höchste Zeit, sich Auge in Auge zu treffen, um die Rollen fürs neue Stück auf den Punkt zu bringen. Denn: „Wir wollen in diesem Jahr unbedingt wieder auftreten“, kündigt Kay Knittel an. Der traditionelle Termin am Wochenende vor dem Martinimarkt im Oktober ist fest ins Auge gepeilt. Noch bis zum Monatsende laufen die Proben digital. Dafür hat die Theatergruppe die Technik aufgerüstet. So gibt es für jeden Schauspieler eine Tonaufnahme des Stücks mit den gesprochenen Rollen. So kann jeder für sich durch Mitsprechen des Textes proben und hat zum anderen aber auch einen Gegenpart, wenn er seinen eigenen Dialog übt. „Es muss jetzt losgehen, die Zeit drängt“, macht Kay Knittel auf den relativ kurzen Probenzeitraum aufmerksam. Auch Kulissen und Bühnenbild müssen vorbereitet werden. „Die Zuschauer können sich auch wieder auf neue Kleinigkeiten freuen“, macht er auf die neuesten Ideen aufmerksam. „Wir hoffen, dass das gut ankommt.“ Noch gibt es trotzdem eine gewisse Unsicherheit bei der Planung. Denn keiner weiß, wie sich die Pandemie in diesem Sommer entwickelt. „Ich habe schon mit dem Gesundheitsamt und der Stadt gesprochen“, erklärt Kay Knittel. Als Großveranstaltung könnte die Aufführung unter Auflagen stattfinden. Aber wenn statt der üblichen etwa 500 Personen nur 130 Zuschauer in den Saal dürften, rechnet sich der Aufwand für die Theatergruppe nicht. „Dann kriegen wir die Kosten nicht rein, deshalb hoffen wir, dass wir den Saal voll machen können.“ Derzeit erarbeitet die Theatergruppe ein Konzept für die Aufführungen. So muss geklärt werden, wie neben Geimpften und Genesenen auch Getestete Einlass finden. Für jeden einen Test vor der Aufführung anzubieten, ist zu zeitaufwendig. „Dann müssten wir ja mit dem Einlass schon morgens starten“, so Kay Knittel. Deshalb wird noch nach Alternativen gesucht.

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