Die Klötzer Senioren haben seit Juni eine neue Seniorenbeauftragte

„Ich will ein Zeichen setzen“

Heike Krieg ist die neue Seniorenbeauftragte in Klötze
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Heike Krieg ist die neue Seniorenbeauftragte in Klötze
  • VonLina Wüstenberg
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Heike Krieg ist seit Juni die neue Seniorenbeauftragte in Klötze. Sie übernimmt das Amt von Hannelore Reinecke, die nach zehn Jahren in den Ruhestand geht. Heike Krieg freut sich auf ihre neue Aufgabe.

Klötze – „Es gibt einige Defizite, die ich aufzeigen will“, sagt Klötzes neue Seniorenbeauftragte Heike Krieg, die seit Juni im Amt ist. Heike Krieg übernimmt das Ehrenamt von Hannelore Reinecke, die nach zehn Jahren in den Ruhestand geht.

„Hannelore Reinecke kam auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich das Amt übernehmen würde“, erzählt Heike Krieg, die im vergangenen Jahr den Verein „Lieber gemeinsam statt einsam“ gegründet hat. Mit dem Verein hat sie sich mit ihrem Team schon während der Corona-Pandemie um die Bedürfnisse der Rentner gekümmert. „Ich will lieber etwas machen, als nur herumzusitzen“, erklärt Krieg ihre Beweggründe.

Nachdem Hannelore Reinecke auf Heike Krieg zukam, hat sie sich direkt bei der Stadt beworben. „Ich habe lange nichts von der Stadt gehört, sodass es für mich schon fast abgeschlossen war“, so Krieg. Erst einige Monate später hat sie die Zusage von der Stadt erhalten: „Das hat mich schon ein wenig enttäuscht. Aber am Ende mache ich es nicht für die Stadt, sondern für die Rentner.“

Wegen der Corona-Pandemie konnte Heike Krieg sich noch nicht persönlich bei den Rentnern vorstellen. „Aber sobald es möglich ist, werde ich es machen“, verspricht die neue Seniorenbeauftragte. Aber viele der Rentner in Klötze freuen sich über die Neubesetzung und sind schon auf sie zugekommen.

Als ehrenamtliche Seniorenbeauftragte will Heike Krieg die einzelnen Gruppen und die Senioren unterstützen und bei Problemen helfen. „Ich höre von den Rentnern immer wieder von Problemen mit den Behörden. Diese Ungerechtigkeit will ich aufklären. Ich möchte einfach ein Zeichen setzen“, sagt die Klötzerin, die, wenn es wieder möglich ist, auch wieder Veranstaltungen und kulturelle Termine für die Rentner planen will. Auch würde sie die Tradition ihrer Vorgängerin fortführen und die Seniorenheime einmal im Jahr in das Klötzer Rathaus einladen. „Wenn es dann irgendwann wieder auf haben sollte, würde ich es auch gerne machen“, merkt die Seniorenbeauftragte von Klötze an.

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