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Klötzer Sekundarschüler im Bewerbungsgespräch

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Von: Monika Schmidt

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ein Mann und eine Frau stehen nebeneinander
Die Klötzer Sekundarschulleiterin Iris Jokisch freut sich über die Unterstützung von Jobcoach Denis Müller beim Bewerbertag. © Monika Schmidt

Zum elften Mal gab es an der Klötzer Sekundarschule einen Bewerbertag für die Neuntklässler. Zum ersten Mal wurde dieser zusammen mit dem Verein für Bildung aus Salzwedel organisiert.

Klötze – Das erste Vorstellungsgespräch für einen Job oder eine Lehrstelle ist für Jugendliche sehr aufregend. Da ist es hilfreich, wenn sie dann gut darauf vorbereitet sind. Den Neuntklässlern der Klötzer Allende-Sekundarschule hilft dabei jedes Jahr der Bewerbertag. In diesem Jahr richtete die Schule ihn erstmals gemeinsam mit dem Verein für Bildung (VFB) aus Salzwedel aus. Denis Müller und Colette Piatek, beide als Jobcoach beim VFB beschäftigt, gaben den 39 Teilnehmern das ganze Schuljahr über wertvolle Tipps. Sie begleiten die Schüler schon seit einiger Zeit bei der beruflichen Orientierung, springen auch immer mal wieder als Lehrkraft ein und betreuen die Schüler im Praktikum. Nun ging es einen Vormittag lang an der Allende-Schule um das richtige Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch. Zehn Unternehmen waren vertreten, ausgewählt nach den beruflichen Interessen der Jugendlichen. „Wir sind für die Unterstützung dankbar. Allein als Schule hätten wir das nicht umsetzen können“, stellte Schulleiterin Iris Jokisch dankbar fest. Durch die Zusammenarbeit mit dem VFB „sollen die Schüler auf einen guten Weg in die Zukunft kommen“, betonte die Schulleiterin. Zum elften Mal gab es den Bewerbertag in Klötze bereits. „Das Projekt ist besonders auf den regionalen Arbeitsmarkt bezogen“, informierte Denis Müller im AZ-Gespräch. In diesem Jahr waren vor allem Ausbildungen im Handwerk und als Kaufmann bei den Sekundarschülern beliebt. Nicht mehr so gefragt wie in den Vorjahren waren Berufe aus dem Gesundheitswesen, hat Denis Müller festgestellt. Aber auch eine Ausbildung als Erzieher oder im sozialen Bereich konnten sich die Jugendlichen vorstellen. Jeder von ihnen absolvierte ein 15-minütiges Bewerbungsgespräch, das anschließend sofort ausgewertet wurde. Dabei bekamen die Jugendlichen Informationen, wo sie ihre persönliche Präsentation noch verändern sollten. Aber auch die Jugendlichen gaben den Betrieben eine Rückmeldung, wie sie sich in dem Gespräch gefühlt haben. Am Ende des Bewerbertages gab es noch eine gemeinsame Auswertung in der Schulaula.

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