Handarbeiten für den guten Zweck

Klötzer Gruppe „Wollfaden“ trifft sich wieder

Frauen sitzen an Tischen in der evangelischen Familienbildungsstätte in Klötze und handarbeiten.
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Die Handarbeitsfrauen der Gruppe Wollfaden haben ihre Treffen in Klötze wieder aufgenommen.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Sie handarbeiten nicht nur für sich selbst, sondern oft auch für einen guten Zweck. Die Frauen der Gruppe Wollfaden aus Klötze haben sich gerade ein neues Projekt überlegt.

Klötze – Nach und nach kehrt das Leben in die evangelische Familienbildungsstätte (EFA) in Klötze zurück. Die einzelnen Gruppen nehmen ihre Treffen nach der coronabedingten Pause wieder auf. So auch die Handarbeitsfrauen der Gruppe „Wollfaden“, die sich am Mittwochnachmittag in der EFA treffen. Um genügend Abstand einhalten zu können, mussten die Handarbeitsfrauen ihre Zusammenkünfte aber in den großen Saal der Familienbildungsstätte verlegt. An den dortigen Tischen, die mit Plexiglasscheiben geteilt sind, wurden nicht nur die Kaffeetassen und Kuchen ausgepackt, auch die Strick- und Häkelnadeln sowie Wolle wurden aus den Taschen geholt. Die zwanglosen Treffen der Gruppe werden genutzt, um einen Nachmittag lang gemeinsam zu handarbeiten.

Neues Projekt geplant

Gearbeitet wird nicht nur an Stücken für den Eigenbedarf. Immer wieder werden von den Handarbeitsfrauen, die nicht nur aus Klötze kommen, auch Projekte angeschoben. So wurden zum Beispiel schon Mützchen für Frühchen gestrickt. Derzeit strickt eine der Frauen Socken für das Wolfsburger Krankenhaus. Auch ein Projekt für Klötze ist in Planung: In der Bibliothek sollen an einem Ständer, der speziell Bücher mit Tipps für Familien und damit Handarbeitsbücher präsentiert, künftig auch Socken und Mützen für die Familien angeboten werden, haben sich die Wollfaden-Frauen überlegt. Sie wollen mit dem Geld, das aus dem Verkauf der Sachen eingenommen wird, nichts verdienen, sondern sie möchten das Geld für das Nepal-Projekt „Lischa“ von Daniela Jährig aus Klötze spenden. Das Leid und der Hunger der Kinder haben die Handarbeitsfrauen tief getroffen. Deshalb möchten sie gerne helfen.

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