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Gebühren für die Dorfgemeinschaftshäuser in der Einheitsgemeinde Klötze steigen

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Von: Monika Schmidt

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der Saal in Jahrstedt
Mit 200 Euro liegt das Entgelt für den Jahrstedter Saal schon jetzt im oberen Bereich. © Monika Schmidt

Um den Haushalt der Einheitsgemeinde Klötze auszugleichen, sollen alle Gebühren und Entgelte angehoben werden. Aktuell geht es um die Tarife für die Dorfgemeinschaftshäuser.

Klötze – In allen Ortschaftsräten der Einheitsgemeinde Klötze wird bei den nächsten Sitzungen ein Tagesordnungspunkt zu finden sein: Die Ortschaftsräte werden zur Änderung der Entgelttarife für die Benutzung von städtischen Einrichtungen, explizit zu Dorfgemeinschaftshäusern, angehört. Im Steimker Ortschaftsrat, wo dieses Thema in dieser Woche als Erstes auf der Tagesordnung stand, ging die Anhörung relativ schnell vorbei. Nach einführenden Worten fragte Ortsbürgermeister Frank Kraskowski seine Ortschaftsräte nach ihrer Meinung und bat um Vorschläge. Antworten bekam er keine, die drei Ortschaftsratsmitglieder schwiegen ihn an. „Dann müssen wir das nicht in die Länge ziehen“, sah der Ortsbürgermeister ein und beendete die Anhörung wieder. Im Protokoll soll vermerkt werden, dass es keine Hinweise zu dem Punkt gab, fasste Frank Kraskowski zusammen. „Die Tarife sollen transparent sein“, hatte Frank Kraskowski seinen Ortschaftsräten zuvor erklärt. Schon jetzt „sind viele Tarife ähnlich, aber einige Orte fallen auch raus“, stellte Kraskowski fest. Weil die Haushaltslage der Stadt Klötze knapp ist, kommen alle Gebühren und Entgelte in diesem Jahr auf den Prüfstand. Wie bei den Trauerhallen, hat sich die Verwaltung auch für die Dorfgemeinschaftshäuser eine Einteilung überlegt, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erreichen. Fünf Kostentarife sind aufgestellt worden, nach denen die Säle eingeteilt werden: bis 100 m², bis 200 m², bis 300 m², über 300 m² und als Fünftes ein Kurzzeittarif für ein bis vier Stunden Nutzung. Für jeden Raum hat die Verwaltung die Quadratmeter errechnet und aufgelistet. Für Steimke beispielsweise fällt der große Saal mit 428 m² in die Kategorie 4, der kleine Saal mit 180 m² in die Kategorie 2, informierte Frank Kraskowski. Beim Blick auf die aktuellen Tarife stellte er für Steimke fest: „Wir sind günstig, aber nicht die günstigsten.“ Sicher sei, dass die Entgelte nicht günstiger werden können. „Die Stromkosten steigen und müssen umgelegt werden“, nannte der Steimker Ortsbürgermeister einen Aspekt, warum Änderungen notwendig sind.

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