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Entscheidung zur Freibadsanierung fällt bald

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Von: Monika Schmidt

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Männer sitzen an einem Tisch
Der Vorstand des Fördervereins für das Kunrauer Freibad um Vorsitzenden Robert Liebelt (Mitte). © Monika Schmidt

Im November 2022 soll vom Bund entschieden werden, welche Freibäder in die Förderung für das Bundesprogramm kommen. Der Vorantrag fürs Kunrauer Freibad ist gestellt.

Kunrau – „Das Bad 2023 zu öffnen, ist utopisch. Das Brett ist nur angebohrt, aber noch lange nicht gebohrt.“ So warnte Henry Hartmann, Stadtrat und Mitglied im Kunrauer Freibadförderverein, bei der Mitgliederversammlung im Kunrauer Schloss vor zu großem Optimismus. Zwar hat der Klötzer Stadtrat per Interessensbekundung zugestimmt, die Badsanierung mithilfe eines Bundesförderprogramms umzusetzen. „Aber es gibt auch Gegner“, warnte Henry Hartmann. Er war selbst überrascht, dass die Entscheidung des Stadtrates für das Bad im September „so eindeutig gefallen ist“. Das sei ganz klar ein Verdienst der guten Arbeit des Fördervereins, lobte Hartmann. Kunraus Ortsbürgermeister Frank Bartels, der auch stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins ist, informierte, dass zunächst nur die Willensbekundung abgegeben wurde. Damit suche der Bund die Freibäder aus, die in die Förderung kommen sollen. „Ab Januar 2023 müssen wir dann erst den eigentlichen Antrag stellen, wenn wir in den Pott reinkommen“, erläuterte er. Vorsitzender Robert Liebelt versicherte den Mitgliedern, dass der Vorantrag von der Stadt ordnungsgemäß gestellt worden sei. Das betonte auch Frank Bartels: „Die Stadt hat ihren Teil getan. Das haben wir nachgeprüft.“ Die Kunrauer würden sich ebenso wie Stadtrat Henry Hartmann eine Sitzung des Arbeitskreises für die Freibäder wünschen. Bislang hatte die Gruppe nur einmal getagt. Dabei gebe es so viel zu sprechen, auch über die Sanierung des Klötzer Freibades, die in diesem Monat mit dem Abriss der Becken beginnen soll. „Meine Ansicht ist, dass die AG zu wenig tagt“, stellte Henry Hartmann fest. Problemlos gingen im Rahmen der Mitgliederversammlung am Sonnabend die Wahlen für den Vorstand über die Bühne. Robert Liebelt als Vorsitzender, Michael Grabenstein als Kassenwart und Christian Stottmeister als Pressesprecher wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

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