Am geplanten Anbau festhalten

Thomas Korell setzt sich für die Klötzer Kraftsportler ein

Die Klötzer Zinnberghalle soll nach Vorstellungen von Thomas Korell am Kraftsportraum einen Anbau erhalten.
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Thomas Korell setzt sich für den ursprünglich geplanten Anbau an die Klötzer Zinnberghalle für die Kraftsportler ein. Derzeit ist eine kleinere Variante ohne Anbau im Gespräch.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
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Nicht die kleine Variante mit Innenausbau, sondern die große Lösung mit einem Anbau an die Zinnberghalle wünscht sich Stadtrat Thomas Korell für die Kraftsportsparte des VfB Klötze, mit der er selbst große Erfolge erzielte.

Klötze – Dass sein Herz für den Kraftsport in Klötze schlägt, daraus macht Thomas Korell keinen Hehl. Bei der jüngsten Stadtratssitzung erinnerte er an die Erfolge der Sparte des VfB Klötze, mit der er selbst auch jahrelang erfolgreich unterwegs war. „Ich bin 21 Jahre in der Sparte, war in der Zeit elfmal Deutscher Meister, war zehn Jahre in der Nationalmannschaft“, berichtete Thomas Korell, um auf die Bedeutung der kleinen Sparte Kraftsport aufmerksam zu machen. Mit ihren Erfolgen sind die Sportler unter der Leitung von Günter Lüdecke ein Aushängeschild für Klötze. „So wie ich haben weitere Kraftsportler gute Erfolge erzielt“, erinnerte Thomas Korell.

„Die Kraftsportler sind ein Mehrwert für Klötze“, betonte er. Nicht ohne Grund seien die Sportler aus Klötze so erfolgreich. Sie trainieren viel, sind auch Landesleistungszentrum. Aber sie benötigen für die Ausübung ihres Sports bessere Bedingungen. Der Kraftraum in der Zinnberghalle ist viel zu klein. „Seit 2009 gibt es den Kampf um den Anbau“, erinnerte der AfD-Fraktionsvorsitzende und betonte, dass sich seine Fraktion weiterhin für den Anbau einsetzen wolle. „Die AfD-Fraktion stellt sich ganz klar hinter den ursprünglichen Plan des Anbaus. Das sollte in die Tat umgesetzt werden“, wünschte sich Thomas Korell. Nur dann könnten die Klötzer Sportler angemessen trainieren und weiter Erfolge für Klötze holen.

Anlass für seine Stellungnahme waren die Pläne der Stadt, anstelle des geplanten Anbaus den Kraftraum innerhalb der Halle zu erweitern. Dafür sollen Wände herausgenommen und eine Umkleidekabine genutzt werden, um den Kraftraum im Innern zu erweitern. Die Stadt favorisiert diese Variante aus Kostengründen und weil sie schneller umgesetzt werden kann als ein Anbau..

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