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Klötzer Bürgermeister steht zum Gaus‘schen Park

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Von: Monika Schmidt

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ein zugewachsener Park
Der Gaus‘sche Park in Klötze wächst schon wieder zu. © Monika Schmidt

Seit Jahren plant die Stadt die Umgestaltung des Gaus‘schen Parks in der Klötzer Ortsmitte. Passiert ist noch nicht viel.

Klötze – Beim Blick in den aktuellen Haushaltsplan der Stadt Klötze fällt auf, dass dort keine Mittel mehr für den Gaus’schen Park aufgeführt sind. Ein Versehen? Nein, auch im vorigen Etat war der Gaus’sche Park nicht mehr als Maßnahme aufgeführt. Die Mittel stehen aber weiterhin zur Verfügung, wie Haupt- und Kämmereiamtsleiter Matthias Reps im AZ-Gespräch informierte. Da es bereits Ausgaben für das Projekt gab, sind die bereitgestellten Mittel weiter zur Verfügung. Bei Maßnahmen, die eingestellt, aber nicht begonnen werden, ist nach zwei Jahren kein Übertrag mehr möglich, die Mittel müssen neu eingestellt werden. Am Gaus’schen Park wurden bereits Mittel investiert, als das Gelände vor einigen Jahren freigeschnitten wurde. Allerdings ist davon inzwischen schon nicht mehr viel zu sehen, die Fläche wuchert wieder zu. Es ist weiter offen, was mit dem Gaus’schen Park geschehen soll, antwortete Bürgermeister Uwe Bartels im AZ-Gespräch. Bei den Klausurtagungen des Stadtrates zum Etat sei keine Entscheidung gefallen, das Vorhaben der Umgestaltung aufzugeben. Trotz allem gab es – vor allem aus den Ortsteilen – Kritik an der Investition, die im Rahmen der Stadtsanierung erfolgen soll. Zuletzt waren die Kosten angestiegen, weil die Denkmalschutzbehörde auf einem historisch aussehenden Zaun rund um den Park bestand. Alte Fotos würden diesen Zaun zeigen. Die Stadt ist noch in Verhandlungen mit der Behörde, denn es gibt auch Fotos, auf denen zu erkennen ist, dass kein Zaun um die Fläche war. „Wir sind im Austausch mit der Behörde, ob der Zaun unbedingt sein muss“, informierte Uwe Bartels. Er bekräftigte aber: „Das Projekt ist nicht aufgegeben.“ Denn der aktuelle Zustand könne so nicht bleiben. Gibt es mit dem Denkmalschutz keine Einigung über den Zaun, „müssen wir nach einer Variante schauen“, so Bartels. Diese sollte dann nicht ganz so aufwendig, sondern einfacher sein, aber dennoch dafür sorgen, dass der Platz in der Ortsmitte einen gepflegten Eindruck macht. „Das ist mit das älteste Grundstück von Klötze“, erinnerte der Bürgermeister. Deshalb sei eine Gestaltung des Parks sinnvoll.

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