Kleiner als der Martinimarkt, aber dennoch mit viel Spaß

Erster Klötzer Herbst-Rummel eröffnet

Ein Autoskooter auf einem Rummel in Klötze
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In Klötze ist noch bis zum 31. Oktober Rummel auf der Festwiese am Waldbad.
  • VonWolfram Weber
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22 Buden und Fahrgeschäfte sorgen noch bis zum 31. Oktober auf der Festwiese in Klötze für ein bisschen Rummel-Feeling.

Klötze – Endlich wieder Rummel in Klötze – wenn auch wesentlich kleiner als der traditionelle Martinimarkt. Aber einen Abstecher für Familien mit Kindern ist der erste Klötzer Herbst-Rummel auf der Festwiese am Waldbad allemal wert. Noch bis Sonntag, 31. Oktober, wird jeden Tag ab 14 Uhr zum Karussellfahren, Spielen und Schlemmen eingeladen. Schon zur Eröffnung zog es kleine und große Besucher zum Festplatz. Klötzes Ortsbürgermeister Raimund Punke und Michael Mantau als Vertreter der Schausteller durchtrennten gemeinsam das symbolische Band zur Eröffnung des Rummels. Zehn Familien, die alle irgendwie miteinander verwandt sind, betreiben den Klötzer Herbstrummel, zu dem etwa 22 Buden und Fahrgeschäfte gehören.

Fadenziehen getauft

Für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt, so gibt es neben Schmalzkuchen und Fischbrötchen auch Thüringer Wurst, chinesische Nudeln, Champignons und Grünkohl. „Zu Hause sitzen und nichts tun, das sind wir nicht gewohnt“, so umschreibt Michael Mantau die Lockdown-Situation für die Schausteller seit Dezember 2019. Nun freuen sich die Schausteller-Familien, endlich wieder unterwegs sein zu können. In der fünften Generation gibt es die Schaustellerfamilie Mantau. Dazu gehören auch Romina und Daniel Reitz. Romina stammt aus Kunrau, sie ist vor sechs Jahren in die alte Heimat zurückgekehrt. Auf dem Klötzer Markt betreiben sie mehrere Geschäfte, neu ist dabei das Fadenziehen. Michael Mantau warf einige Geldstücke über die Brüstung in das Geschäft. „Das ist so Tradition, um dem Unternehmen viel Glück zu wünschen“, erklärte er.

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