Der Ärger geht weiter

Nicht überall in Klötze werden die Gelben Säcke abgeholt

Gelbe Säcke liegen am Straßenrand in Klötze. Wegen einer Lastbegrenzung ist das Müllauto nicht in die Straße gefahren.
+
In einigen Orten der Einheitsgemeinde Klötze wurden die Gelben Säcke wieder nicht abgeholt.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
    schließen

Der Ärger mit der Abfuhr der Gelben Säcke geht in der Einheitsgemeinde Klötze weiter. Bis alle Straßen vom Entsorger angefahren werden, bringt die Stadtwirtschaft die Säcke zu Sammelstellen.

Klötze – In der Einheitsgemeinde Klötze sind wieder einige Gelbe Säcke liegen geblieben. Das sorgte bei der Stadtratssitzung für Diskussionen. „Wegen des Durchfahrverbots blieb die Hälfte der Gelben Säcke zum Beispiel in Steimke liegen“, berichtete Sachgebietsleiter Gordon Strathausen auf Anfrage von Stadtratsmitglied Randy Schmidt aus Jahrstedt. „Es ist schwierig, aber es muss eine Lösung her“, so sein Wunsch.

Ein Teil der Lösung soll darin bestehen, dass die Stadt Klötze an den Straßen, die bislang für Lkw gesperrt sind – zum Beispiel wegen einer Tonnagebgrenzung – Zusatzschilder aufstellt. „Anlieger frei“ oder „Versorgungsfahrzeuge frei“ soll auf den Schildern zu lesen sein. Die Schilder sind bestellt, informierte Bürgermeister-Stellvertreter Matthias Reps die Stadträte. Sobald sie geliefert sind, sollen sie angebracht werden.

Stadtwirtschaft sammelt die Säcke ein

Damit würde ein weiteres Problem behoben: Denn derzeit sammeln die Mitarbeiter der Klötzer Stadtwirtschaft die Gelben Säcke an den Straßen, die nicht vom Versorger angefahren werden, ein und stapeln sie an den Durchgangsstraßen. Doch auch dort blieben bei der jüngsten Abfuhr die Säcke liegen. Teilweise wurden sie von den Mitarbeitern im Entsorgungsfahrzeug nur fotografiert, aber nicht eingesammelt. Das hatte auch Stadtrat Thomas Mann aus Kusey vor der dortigen Grundschule beobachtet und fragte im Stadtrat nach. „Wird das eigentlich als Zusatzarbeit der Stadtwirtschaft jemandem in Rechnung gestellt?“, wollte Thomas Mann vom Bürgermeister-Stellvertreter wissen. Matthias Reps erinnerte daran, dass für die Müllentsorgung Abfallgebühren an den Altmarkkreis gezahlt werden. Damit müsste sich eigentlich dieser um die Probleme kümmern. „Das ist nicht unsere Aufgabe“, stellte Reps klar. Das Zusammensammeln der Gelben Säcke sei als Entgegenkommen der Stadt gedacht, so lange die Straßen noch nicht neu beschildert sind. Eine Dauerlösung soll das aber nicht sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare