Zu Besuch bei Winnie im Klötzer Tiergehege

Eselstreicheln war der Hit für die Kinder

Zwei Kinder streicheln im Klötzer Tierpark einen Esel.
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Ganz nah bei den Eseln: Die Jahrstedter Kita-Kinder durften zum Streicheln ins Gehege.
  • VonMeike Schulze-Wührl
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Seinen Namen Winnie verdankt das Klötzer Eselfohlen der Mäusegruppe aus der Jahrstedter Kita. Nun besuchten die Namensaten ihren Schützling.

Klötze – War das eine Aufregung für das neue Eselfohlen Winnie im Klötzer Tierpark. Es bekam Besuch von quirligen Mäusen, nämlich der Mäusegruppe der Kindertagesstätte Haus der Wichtel in Jahr-stedt. Dieser Gruppe hat das kleine Hengstfohlen seinen Namen zu verdanken hat. „Als wir in der Zeitung von dem Aufruf gelesen haben, Namensvorschläge einzureichen, haben wir uns dazu Gedanken gemacht“, blickt Erzieherin Antje Dedeoglu zurück. Das habe wunderbar in das Projekt Heimat gepasst, mit dem sich die Mädchen und Jungen sechs Wochen lang beschäftigten. Schließlich erfuhren sie dabei vieles über die Stadt Klötze und deren Ortschaften, sprachen über die verschiedenen Wappen, über Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und etliches mehr. Bei der Abschlussfahrt der Vorschulkinder stand dann sogar eine Fahrt ins Klötzer Rathaus an, wo die Kinder Bürgermeister Uwe Bartels ihr selbstgemaltes Bild mit 20 Namensvorschlägen überreichten.

Von den insgesamt eingereichten 66 Vorschlägen wie Wolfgang, Wimbi, Wusel, Wolle, Wörni oder Waldi ist schließlich bei der Auslosung am 3. September „Winnie“ gezogen worden – sehr zur Freude der Mäusegruppe und deren Erzieherinnen. Nicht nur, dass das junge Eselchen mittlerweile den Namen trägt, den sie auf ihrem Bild verewigt hatten, die Kita-Kinder wurden von Bürgermeister Bartels auf ein Eis in das Klötzer Tiergehehe eingeladen. Da die Schulanfänger aus der Gruppe nicht mehr dabei sein konnten, gab es zusätzlich zum süßen Dank für das gemalte Bild auch noch Urkunden für alle Namensgeber. Die größte Freude für die Steppkes war es allerdings, im Gehege ganz nah mit Winnie, seiner Mutter Wenke und seiner Schwester Wilma auf Tuchfühlung gehen zu können. Allerdings: Während sich Wenke und Wilma die Streicheleinheiten der Kinder gerne gefallen ließen, zeigte sich Winnie noch recht scheu und nahm lieber Reißaus.

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