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Das Laub im Klötzer Wald soll gefegt werden

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Von: Monika Schmidt

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rotes Laub
Das Laub auf dem Trimm-dich-Pfad im Klötzer Wald soll geharkt werden. © Privat

Voller Laub liegt der Trimm-dich-Pfad in Klötze. Da der Pfad mitten im Wald liegt, kommt das vor. Stefan Droska machte im Ortschaftsrat aber auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam.

Klötze – „Der Trimm-dich-Pfad soll doch ein Vorzeigeobjekt für die Stadt sein“, erinnerte Einwohner Stefan Droska die Klötzer Ortschaftsräte. Davon könne seiner Ansicht nach aber aktuell keine Rede sein. Stattdessen regte er an, die Anlage komplett zu sperren. Das Problem: Der sportliche Pfad liegt mitten im Klötzer Wald – unter Laubbäumen. Und die haben im Herbst ihre Blätter fallen lassen, mitten auf den Weg, den die Sportler und Spaziergänger nutzen. „Es ist kein Laub gefegt worden“, beklagte der Einwohner. In früheren Jahren sei von der ABS Drömling regelmäßig auf dem Trimm-dich-Pfad das Laub beseitigt worden. In diesem Jahr aber nicht. „Das sieht desolat aus“, erklärte Stefan Droska den Klötzer Ortschaftsräten. Dem widersprach Ortsbürgermeister Raimund Punke ganz energisch. Wie er berichtete, sei er vor drei Wochen extra mit der Familie auf dem Pfad unterwegs gewesen, auch um zu testen, ob das Tor im Tierpark offen oder geschlossen ist. „Da waren die Wege blitzeblank“, berichtete Raimund Punke. Sicherlich könne es sein, dass seitdem neues Laub von den Bäumen gefallen ist. Aber das sei nun mal im Herbst und Winter so üblich. „Als ich da langgegangen bin, habe ich gesagt: Donnerwetter, ist das hier sauber“, antwortete Raimund Punke dem Einwohner. Stefan Droska beharrte auf seiner Kritik. Er sei täglich mit seinem Hund im Wald unterwegs. Vor allem, bei der feuchten und kalten Witterung dieser Tage sieht er das Laub als eine Gefahrenquelle. „Wenn da jemand joggt und ausrutscht, ist das gefährlich“, teilte Stefan Droska den Ortschaftsräten mit. Raimund Punke versicherte ihm, dass der Trimm-dich-Pfad regelmäßig, zweimal im Jahr, gepflegt und geharkt werde.

Arbeitseinsatz machen

In einem Punkt gab der Ortsbürgermeister dem Einwohner aber recht: Die Holzhütte, in der der Tastpfad untergebracht ist, ist in keinem guten Zustand. Das Holz ist morsch und teilweise weggefault. Dort müsste etwas getan werden. „Die Überdachung ist kaputt, das ist richtig“, sagte Raimund Punke. Ortschaftsratsmitglied Lothar Schulze machte angesichts der Diskussion am Mittwochabend einen Vorschlag zur Güte. Er regte an, wie zu DDR-Zeiten zu einem Arbeitseinsatz aufzurufen. Der Vorsitzende des Klötzer Tierparkfördervereins wisse, dass die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen sehr gut funktioniere. Warum sollte dann nicht auch ein gemeinsamer Arbeitseinsatz in der Kernstadt möglich sein?, überlegte Lothar Schulze. „Der Gedanke ist nicht verkehrt“, griff Raimund Punke die Anregung auf. Vielleicht im Frühjahr, so kündigte er an, sollte eine solche Aktion in Klötze gestartet werden. „Es wäre schön, wenn es so etwas in Klötze gibt, sonst kriegen wir da nie Grund rein“, war Lothar Schulze überzeugt.

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