Quarnebecker präsentierten sich und ihren Heimatort der Landeskommission

Der Bus für Burg ist schon bestellt

+
Ihre Quarnebecker Hymne, ein plattdeutsches Trinklied, schmetterten die Vertreter des Ortes an der Bank im Bauernwinkel. Dort war in den 1990ern der erste Treffpunkt des Dorfes.

mm Quarnebeck. Den Versprecher vom Anfang, als Ulf Wöckener die Einwohner von „Quakenbeck“ begrüßte, nahm der Leiter der Landeskommission gestern Mittag schnell wieder zurück. „Das wird mir nicht mehr passieren, dass ich Quarnebeck falsch ausspreche."

„Denn jetzt kenne ich den Ort“, versicherte der Referatsleiter im Landes-Umwelt- und Landwirtschaftsministerium. Zwei Stunden lang hatten Ortsbürgermeister Marco Wille, Einwohner und Vertreter von Vereinen der Kommission ihren Heimatort gezeigt. Begleitet wurde Wöckener in der Kommission von Vertretern aus dem Vekehrs- und Umweltministerium, dem Städte- und Gemeindebund, dem Landesheimatbund und Studenten der FH Magdeburg. Auch eine Abordnung des Altmarkkreises sowie der Stadt war dabei.

An der „Heißen Ecke“ treffen sich die Einwohner von Sandstraße und Kurze Straße oft zum Klönschnack.

Marco Wille hatte der Kommission zu Beginn Paten zur Verfügung gestellt, die auf dem Weg zwischen den Stationen alle anfallenden Fragen beantworteten. Das sparte Zeit. Außerdem hatte er zehn Gläser vorbereitet, die an den einzelnen Stationen geöffnet wurden. Bei der Feuerwehr enthielt das Glas zum Beispiel Streichhölzer, an der Bank im Bauernwinkel den Bierdeckel mit dem Quarnebecker Trinklied, das gleich geübt wurde. Im Schützenhaus kamen Patronen aus dem Glas, auf dem Spielplatz ein USB-Stick. Am Ende ergaben die Gläser – jedes mit einem Buchstaben versehen – das Wort Quarnebeck.

Ein Wort, das sich nicht nur Ulf Wöckener nach der Präsentation wohl gemerkt haben dürfte. Die Paten berichteten an den Stationen von den vielen Veranstaltungen im Dorf, vom Dorfleben überhaupt, ein bisschen aus der Geschichte, es gab aber auch einen Blick in die Zukunft. „Dieses Dorf hat Zukunft“, stellte der Kommissionsleiter am Ende des Rundgangs in der Kirche fest. Zwar könne nicht jeder beim Landesausscheid gewinnen, aber allein schon durch die Teilnahme „und dass sie hier leben, ist ein Gewinn“, schätzte Ulf Wöckener ein. Er zeigte sich von Quarnebeck ganz begeistert. Vor allem die vielen Sitzgruppen, an denen sich die Einwohner zum Klönschnack treffen, hatten ihn beeindruckt.

Die Quarnebecker sind schon gespannt auf die Auswertung des Landeswettbewerbs. „Wir kommen auf jeden Fall im September nach Burg, ich habe den Bus schon bestellt“, kündigte Marco Wille an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare