Zusammenhalt in Corona-Zeiten

Röwitzer spielen „Dorfscrabble“

Bunt bemalte Kieselsteine mit Buchstaben drauf können in Röwitz auf dem Dorfplatz als Scrabble-Steine verwendet werden.
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„Warten auf den Sommer“ haben die Röwitzer unter anderem aus den bemalten Kieselsteinen des Dorfscrabbles gelegt.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
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Begeistert wird von den Einwohnern von Röwitz die Idee angenommen, aus bemalten Kieselsteinen ein Dorfscrabble zu spielen.

Röwitz – Wenn es in Zeiten der Pandemie schon keine Dorffeste, keine gemeinsamen Veranstaltungen und keine Treffen in großer Runde geben kann, müssen sich die Orte etwas einfallen lassen, um den Zusammenhalt dennoch zu stärken. Ein Beispiel dafür ist Röwitz. Dort sorgt „die gute Seele aus dem Ort“, Karina Langleist, nicht nur dafür, dass die Röwitzer in ihrem Dorfladen einkaufen und klönen können. Sie kümmert sich auch um die Verschönerung des Ortsteils. So wurde ein alter Steintrog nicht nur hübsch bepflanzt, sondern auch mit bemalten Feldsteinen farblich gestaltet.

Überhaupt: Steine scheinen es den Röwitzern angetan zu haben. Denn auf dem kleinen Platz vor der Kirche gibt es gleich eine ganze Menge davon. Die kleinen Kieselsteine sind nicht nur bunt bemalt. Wer genauer hinguckt, erkennt auf den Kieseln Buchstaben. Mal nur einen, mal einen auf Vorder- und Rückseite und manchmal sind auch drei Seiten der Steine mit einem Buchstaben versehen. Denn Karina Langleist hat ein „Dorfscrabble“ erfunden. Für die Einwohner ist das ein großer Spaß. Und zwar nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Erwachsenen. Wer einen Spaziergang macht, geht so, dass er am Dorfplatz vorbeikommt. Auf einer alten Steinplatte liegen die Kiesel. Wer vorbeikommt, legt ein Wort an die vorhandenen an oder gestaltet mit den bunten Steinen ein neues Wort. „Das macht solch einen Spaß, da freuen wir uns alle drüber“, bedanken sich die Röwitzer bei Karina Langleist für die tolle Idee.

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