Frank-Walter Steinmeier übernimmt für den Klötzer Joris Jeske die Ehrenpatenschaft

Bundespräsident an der Seite

Bürgermeister Uwe Bartels mit Joris Jeske, dem Patenkind vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Für Mutter Mareen Jeske ist es das siebte Kind. Daher hat Steinmeier die Ehrenpatenschaft übernommen.

Klötze. Große Freude gestern im Hause der Familie Thomas Jeske. Denn für das siebente Kind von Mutter Mareen Jeske übernimmt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ab sofort die Ehrenpatenschaft. Joris Jeske hat somit in Zukunft den Bundespräsidenten an seiner Seite.

Frank-Walter Steinmeier war aber gestern nicht persönlich nach Klötze gekommen.

Den Part der Übergabe im Rathaus übernahm für ihn der Klötzer Bürgermeister Uwe Bartels. Er bestellte im Auftrag von Frank-Walter Steinmeier beste Grüße und überreichte den Eltern nicht nur die Ehrenurkunde mit einem Foto vom Mann aus dem Schloss Bellevue, sondern auch einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

Der sieben Monate alte Sprössling von Mareen und Thomas Jeske darf sich in Zukunft mit Frank-Walter Steinmeier einen prominenten deutschen Politiker an seiner Seite wissen. Zur Übergabe im Klötzer Rathaus hatte das Ehepaar, das seit fünf Jahren in Klötze wohnt, auch ihre gemeinsamen Kinder Moritz (8 Jahre), Matti (2 Jahre) und Thorben (12 Jahre) mitgebracht.

Klar ist für die Familie, für was sie die 500 Euro vom Bundespräsidenten verwenden werden. „Das Geld soll für die Anschaffung eines neuen Bollerwagens investiert werden“, sagte die Mutter kurz nach der freudigen Übergabe.

Die Ehrenpatenschaft übernimmt der Bundespräsident in Deutschland dann, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung einschließlich des Patenkindes mindestens sieben lebende Kinder in der Familie vorhanden sind. Das trifft für Mareen Jeske aus Klötze zu. Aus diesem Grund übernahm Frank-Walter Steinmeier gestern für ihr siebtes Kind, Joris Jeske, die Ehrenpatenschft.

Im Jahr 2006 hatte der damalige Bundespräsident Horst Köhler letztmals für eine Familie aus Kunrau eine Ehrenpatenschaft auf dem Gebiet der heutigen Einheitsgemeinde Klötze übernommen. Zwölf Jahre hat es gedauert, bis es diese Ehrung wieder gab.

Von Henning Lehmann

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