Verkehrsader entspricht nicht mehr den Anforderungen

Gardelegener Straße in Klötze: Bodenwellen kommen weg

Von der Geschwister-Scholl-Straße in Richtung Ortsausgang von Klötze soll an der Gardelegener Straße ein Gehweg entstehen. Auf welcher Seite, ist noch offen.
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Von der Geschwister-Scholl-Straße in Richtung Ortsausgang von Klötze soll an der Gardelegener Straße ein Gehweg entstehen. Auf welcher Seite, ist noch offen.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
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Die Sanierung der Gardelegener Straße in Klötze wird beim Land weiterhin als „noch in der Planung“ geführt. Darauf macht Manfred Krüger, Leiter der Landesstraßenbaubehörde (LSBB) in Stendal, auf AZ-Anfrage aufmerksam.

Klötze – Zwar hat die Stadt Klötze für ihren Anteil an der Maßnahme schon Geld im Haushalt bereitgestellt gehabt, in der Umsetzung befindet sich das Vorhaben aber noch nicht. Voraussichtlich 2022 oder 2023 ist mit einer Ausführung zu rechnen, kündigt Manfred Krüger an.

Dann soll die gesamte Fahrbahn der Straße – vom Ortseingang aus Richtung Schwiesau bis zur Einmündung der Breiten Straße – grundhaft erneuert werden. „Tragfähigkeit und Profil entsprechen nicht mehr den Anforderungen“, macht der Straßenbauexperte deutlich. Vor allem im Bereich der Tankstelle vor dem Ortsausgang gibt es bereits seit Jahren große Verwerfungen im Asphalt, die es den Verkehrsteilnehmern manchmal schwer machen, die Fahrspur zu halten. Zu wellig ist der Untergrund. Außerdem gibt es bei Regen Probleme mit Spurrinnen, in denen das Wasser vom Ortseingang in Richtung Neustädter Straße läuft.

„Punktuell wollen wir auch noch die Nebenanlagen ergänzen“, informiert Manfred Krüger weiter. Dabei hat er vor allem den Abschnitt von der Geschwister-Scholl-Straße bis zum Ortsausgang im Blick. Denn während es im weiteren Verlauf der Gardelegener Straße beidseitig einen Geh- oder sogar einen kombinierten Geh- und Radweg gibt, gibt es in Richtung Ortsausgang weder das eine noch das andere. „Wir sind da aber noch mitten in der Vorplanung“, betont Krüger. Klar sei, dass einseitig etwas gemacht werden soll. Ob nun aber ein Geh- und Radweg oder nur ein Gehweg entstehen wird und auf welcher Seite dieser gebaut werden soll, ist noch völlig offen. „Noch ist nicht so viel bekannt“, sagt er. Bevor das Projekt in die Umsetzung geht, soll es öffentlich ausgelegt werden, kündigt der Leiter der Stendaler Behörde an. Sicherlich wird es auch im Klötzer Stadtrat besprochen. Denn die Stadt ist für die Herstellung der Nebenanlagen verantwortlich und muss diese auch finanzieren. Deshalb ist bereits Geld in den Etat eingestellt worden, nachdem das Land das Bauvorhaben angekündigt hat.

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