Unfallzahlen auf der L 19 im Klötzer Forst trotz Dreibein-Aktion gestiegen

Wildunfälle: Blaue Reflektoren wirken

+
Jens Mösenthin (Jagdbehörde, v.l.), Frank Fritzsche (Vorsitzender der Jägerschaft), Dietmar Schulze (Landesforst) und Eckhard Wegwarth (Jagdpächter) diskutierten mit Manfred Richter von der Polizei, warum die Zahl der Wildunfälle gestiegen sein könnte.

Klötze. Nicht die Dreibeine, die an der Pilotstrecke zwischen Klötze und Schwiesau auf die Wildunfälle hinweisen, sind entscheidend, sondern die blauen Reflektoren an den Leitpfosten.

Dieser Eindruck entstand gestern Morgen, als sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe Dreibein zur Auswertung trafen. Manfred Richter vom Salzwedeler Polizeirevier hatte die Wildunfallzahlen für die L 19 durch den Klötzer Forst mitgebracht. Von April bis Oktober des vergangenen Jahres gab es sechs Unfälle, in diesem Jahr zehn, an denen Wild beteiligt war.

Allerdings stehen nicht so viele Dreibeine an der Strecke, wie die Polizei Unfälle aufgenommen hat, wurde bemängelt. Die Kommunikation zwischen der Polizei, die den Unfall aufnimmt, diesen an die Leitstelle in Magdeburg weiterleitet, die dann wiederum die Leitstelle in Stendal informiert, von der der Jagdpächter benachrichtigt wird, müsse noch optimiert werden. „Die Wege sind sehr lang“, schätzte auch Jens Mösenthin von der unteren Jagdbehörde des Altmarkkreises ein. So beklagte Pächter Eckhard Wegwarth beispielsweise, dass er noch nicht eine Nachricht aus Stendal über einen Wildunfall in seinem Gebiet bekommen habe. „Dabei ist das doch auch für die Nachsuche wichtig“, erklärte der Klötzer. [...]

Von Monika Schmidt

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare