Anlaufschwierigkeiten in der Bioerdgasanlage Oebisfelde / PNE nimmt Stellung zu Beschwerden

Bioerdgas verpufft ungenutzt

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Anwohner hatten sich über piepende Geräusche beschwert. Die Gaswäsche soll nun schallisoliert werden.

Oebisfelde. Aller Anfang ist schwer. Das gilt offenbar auch für die Bioerdgasanlage am Oebisfelder Stadtrand. Offenbar gibt es Anlaufschwierigkeiten in dem Betrieb, der das aufbereitete Biogas seit Anfang August ins Erdgasnetz einspeist.

Anwohner aus der Salzwedeler Straße und aus Wassensdorf hatten sich über Lärm- und Geruchsbelästigungen beklagt. Am Dienstagabend nahm ein Vertreter des Betreibers Pure Nature Energy (PNE) im Ortschaftsrat Stellung zu den Beschwerden.

Planer Norbert Loof bestätigt die Probleme: „Es gibt Lärmbelästigung. Hauptsächlich verursacht werden die piependen Geräusche durch die Gasaufbereitung.“ In den Edelstahlröhren der Gaswäsche wird Kohlendioxid mit Hilfe von Kompressoren aus dem Biogas ausgewaschen, um es auf Erdgas-Standard zu bringen. PNE hat in Wassensdorf und an der Salzwedeler Straße von zwei unabhängigen Ingenieurbüros Lärmmessungen durchführen lassen, berichtet Loof: „Dort ist es je nach Windrichtung extrem zu hören.“ Das Unternehmen bessert deshalb nach: „Dämmmaßnahmen sind beauftragt und werden in dieser und der nächsten Woche umgesetzt.“

Von Gerhard Sternitzke

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