Verwaltung schaltet sich ein

Klötzer „Müllstreit“ ist beigelegt

Hinter den Wohnblöcken am Hegefeld in Klötze stehen frisch geleerte Müllcontainer. Es liegen aber noch einige Gelbe Säcke herum.
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Die großen Müllcontainer im Klötzer Wohngebiet am Hegefeld sind geleert. Nur die Gelben Säcke müssen noch abgeholt werden.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
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Weil die Müllabfuhr nicht mehr um die Wohnblöcke am Hegefeld in Klötze fuhr und sich die Wohnungsbaugesellschaft weigerte, die Container auf den Parkplatz zu ziehen, wurde der Müll dort gar nicht abgeholt. Bis sich die Stadtverwaltung einschaltete und zum Schlichtungsgespräch einlud.

Klötze – Im „Müllstreit“ im Klötzer Wohngebiet Hegefeld ist es zu einer Einigung gekommen. Am Freitag, 26. März, war die Müllabfuhr vor Ort, um die Container zu leeren. Das freut vor allem die Anwohner in den Neubaublöcken, die sich zum zweiten Mal in diesem Jahr über wachsende Müllberge beschwert hatten. Zahlreiche Gelbe Säcke, vollgestopfte Restmüllcontainer, daneben geworfene Mülltüten und jede Menge Altpapier hatte sich wieder an den Abstellplätzen angesammelt. Auch Ratten, die im Müll wühlten, hatten die Anwohner schon gesehen.

Deshalb forderten die Hegefeld-Bewohner ein Ende des Müllstreits. Und fanden in Hauptamtsleiter Matthias Reps einen Unterstützer. Er setzte sich dafür ein, dass die beiden beteiligten Parteien – die Wohnungsbaugesellschaft als Vermieter und die Deponie GmbH als Entsorger – an einen Tisch kamen. Im Rathaus gab es ein „Schlichtungsgespräch“ zur Müllentsorgung am Hegefeld, teilte Matthias Reps der Altmark-Zeitung mit. „Es war ein sehr angenehmes und konstruktives Gespräch mit und zwischen allen Beteiligten“, fasst er die Atmosphäre zusammen. Die Diskussionen seien sachlich und zielgerichtet gewesen. „Sie führten zu einem positiven und erfreulichen Ergebnis“, fasst Matthias Reps im Namen aller Beteiligten zusammen.

Wobau schafft geeigneten Lagerplatz

Festgelegt wurde in der Runde, dass die Deponie GmbH auch weiterhin den Müll vor Ort entsorgt – bis auf die Gelben Säcke, denn für diese ist ein anderer Entsorger zuständig. Gleichzeitig kümmert sich die Wohnungsbaugesellschaft als Eigentümer und Vermieter um einen „geeigneten und gesicherten Lagerstellplatz für die Abfallcontainer“, teilt Matthias Reps weiter mit. Er ist zuversichtlich, dass damit „das Bild von überfüllten Tonnen und abgestellten Müllsäcken an den Giebelseiten der Wohnblöcke der Vergangenheit angehört.“

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