Stadt Klötze hat zwei Projekte zur Förderung bei der LAG eingereicht

Beckensanierung über Leader in Klötze

Die Becken des Klötzer Freibades müssen saniert werden, damit sie während der Badesaison dauerhaft das Wasser halten. Dazu hat die Stadt einen Förderantrag bei der LAG Rund um den Drömling eingereicht.
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Die Becken des Klötzer Freibades müssen saniert werden, damit sie während der Badesaison dauerhaft das Wasser halten. Dazu hat die Stadt einen Förderantrag bei der LAG Rund um den Drömling eingereicht.

Klötze – Während die Klötzer Stadträte noch mitten in der Vorberatung für den Haushalt 2020 sind und über die Prioritäten grübeln, die bei immer knapper werdenden finanziellen Mitteln für die Investitionen gesetzt werden sollen, hat die Verwaltung schon zwei Projekte für 2020 in Angriff genommen – zumindest im Plan.

Denn für die neue Leader-Prioritätenliste für das Jahr 2020 wurden von der Stadt Klötze gleich zwei Vorhaben bei der LAG Rund um den Drömling beantragt: die Erweiterung der Zinnberghalle für die Kraftsportler und die Beckensanierung des Schwimmbades in Klötze.

Beide Projekte wurden für die ELER-Förderung angemeldet. Sie befinden sich auf Platz zehn und elf der Prioritätenliste und rutschen gerade so in die derzeit zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel der LAG Rund um den Drömling. „Bis dahin reicht das Geld“, erklärte Leadermanager Wolfram Westhus auf AZ-Anfrage. Insgesamt stehen 14 Projekte auf der Liste für 2020. Er hofft allerdings, das es in Kürze noch einen Nachschlag an Fördermitteln gibt und damit weitere Projekte angeschoben werden können.

Für den Anbau für die Kraftsportler an die Zinnberghalle hat die Stadt Bruttokosten von 150 000 Euro veranschlagt. 100 000 Euro sollen als Fördermittel aus dem ELER-Programm fließen, so dass ein Eigenanteil von 50 000 Euro bleibt.

Bei der Beckensanierung für das Klötzer Freibad werden die Baukosten auf 178 500 Euro geschätzt. Beantragt ist eine Förderung von 133 875 Euro. Damit bleibt ein Eigenanteil von 44 625 Euro für das Vorhaben, das bislang noch keinen Niederschlag im Haushaltsplan der Stadt gefunden hat. Der Anbau an die Zinnberghalle war dagegen schon im Haushalt 2019 geplant.

Bis zum 1. Februar haben die Antragsteller Zeit, die vollständigen Unterlagen beim Leadermanager einzureichen. Er prüft, ob alle Unterlagen komplett sind und reicht sie dann bis März an das Land weiter. Dort werden die Unterlagen geprüft und es wird über den Zuwendungsbescheid oder eine Absage der Förderung entschieden.

VON MONIKA SCHMIDT

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