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Beate Kirstein aus Quarnebeck möchte Katzenbesitzer finden: „Mit Sicherheit kein Streuner“

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Seit 15. Dezember kommt die schwarz-weiße Katze täglich zum Fressen vorbei. „Sie ist ein kleines Leckermäulchen“, hat Beate Kirstein festgestellt.

Quarnebeck – Beate Kirstein hat ein Herz für Tiere. Das wird jedes Mal arg strapaziert, wenn die Quarnebeckerin auf den Straßen der Altmark unterwegs ist. Denn so viele totgefahrene Tiere wie in dieser Region kennt sie aus Magdeburg nicht.

Besonders für Katzen schlägt ihr Herz. Da auch im ländlichen Raum mal eine Katze verloren geht und nicht wieder kommt, hat sie für ihre Freigänger einen Kompromiss gefunden.

Sie haben einen großzügigen Freilauf, dürfen aber nicht mehr allein durch die Gegend streunen. Zu groß ist die Angst der Besitzerin, dass ein Tier überfahren werden könnte.

Da das Tier sehr zutraulich und liebebedürftig ist, hat sie sicher Besitzer, die sie schon vermissen.

Offensichtlich hat sich bei den Katzen in der Umgebung herumgesprochen, dass es bei Beate Kirstein gute Pflege gibt. Seit dem 15. Dezember ist bei Familie Kirstein eine weitere Katze eingezogen. Deren Besitzer versucht die Quarnebeckerin seitdem ohne Erfolg zu ermitteln. Sie hat im Dorf rumgefragt, aber keiner kennt die Katze. Auch eine Anzeige bei Ebay brachte keinen Erfolg. Nun hofft Beate Kirstein auf die Unterstützung der Leser der Altmark-Zeitung.

Die schwarz-weiße Katze trägt zwar kein Halsband, dennoch ist sich Beate Kirstein sicher, dass sie ein Zuhause hat. „Sie sucht die Nähe der Menschen und lässt sich gerne streicheln“, erzählt die Quarnebeckerin. Außerdem ist die Katze ein Leckermäulchen: Futter, das ihr nicht gefällt, bleibt auch schon mal stehen. „Große Häppchen frisst sie nicht“, hat Beate Kirstein beobachtet. Die Katze scheint mit Drinnen und Draußen vertraut, weiß genau, wie sie sich im Haus verhalten muss. „Und sie scheint ein bisschen verwöhnt, deshalb bin ich sicher, dass es sich nicht um einen wilden Streuner handelt“, so Beate Kirstein weiter. Vielleicht stammt das Tier aus einem der Quarnebe-cker Nachbarorte, vermutete die Quarnebeckerin. Seit dem 15. Dezember kommt sie täglich bei Kirsteins zum Fressen. „Sie ist nicht nur liebebedürftig, sondern auch noch ziemlich verspielt, deshalb ist sie wohl auch noch relativ jung“, vermutet Beate Kirstein.

Wer die Katze wiedererkennt und weiß, wo ihr Zuhause ist, kann sich bei der Altmark-Zeitung in Klötze melden.

VON MONIKA SCHMIDT

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