Bauklötzchen für Klötzes Zukunft

Als Erste bekam Lara Wesemann die Bauklötzchen geschenkt. Die Klötzerin hat am 30. März Geburtstag.

Klötze - Von Monika Schmidt. „Es ist eine Idee des alten Klötzer Stadtrates“, erinnerte Bürgermeister Matthias Mann gestern Nachmittag im Innenhof der Stadt- und Kreisbibliothek.

An Bildern eines Storches, der ein Baby trägt, auf den Tischen und geschützt von Sonnenschirmen versammelten sich 13 junge Mütter und Väter mit ihrem Nachwuchs. Ein ganzer Fuhrpark von Kinderwagen wurde aufgebaut. Zum ersten Mal hatte die neue Einheitsgemeinde mit Bürgermeister Matthias Mann zur Babybegrüßung eingeladen. Die Tradition aus der Stadt Klötze sollte auf die gesamte Einheitsgemeinde ausgedehnt werden, erklärte Matthias Mann. Und so waren nicht nur die Neugeborenen aus Klötze, sondern erstmals auch die aus den Ortschaften von der Stadt eingeladen worden. In einer gemütlichen Plauderrunde gab es viele nützliche Informationen für die Eltern. So erklärte Matthias Mann, dass es in der Einheitsgemeinde acht Kindertagesstätte, drei Grundschulen und viele Spielplätze gebe, die dazu beitragen, dass sich die Neugeborenen in der Region wohl fühlen können. „Hoffentlich bleiben sie auch später hier“, wünschte er sich. Schließlich seien Kinder die Zukunft.

Als Willkommensgruß an die Neugeborenen überreichten Matthias Mann sowie einige Ortsbürgermeister und Vertreter der Stadtratsfraktionen Bauklötzchen an die Kinder. „Ein Bauklotz ist auch nur ein Teil eines Gebäudes“, erklärte Matthias Mann. „So wie wir als Mensch auch nur ein Teil der Gesellschaft sind.“ Er wünschte den Kindern alles Gute beim Entdecken des Lebens. „Man lernt jeden Tag etwas Neues dazu“, stellte er fest, das sei auch als dreifacher Opa noch so.

Insgesamt gab es in der Verwaltungsgemeinschaft Klötze im Jahr 2009 71 Geburten. Um diese Zahl zu erreichen, müssten im zweiten Halbjahr noch einige Kinder mehr auf die Welt kommen, als die 26 des ersten Halbjahres.

Zur Babybegrüßung waren neben Eltern aus Klötze auch Eltern aus Jahrstedt, Neuendorf, Kusey, Schwiesau, Hohenhenningen und Immekath in die Bibliothek gekommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare