Trotzdem kann die Familienbildungsstätte in Klötze nächste Woche nur eingeschränkt öffnen

Bauarbeiten kommen voran

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Im Obergeschoss ist die Klötzer Familienbildungsstätte gerade eine riesengroße Baustelle. Wände und Decken des Fachwerkbaus werden verändert, Räume anders zugeschnitten.

Klötze. Es hatte sich schon zu Beginn der Bauarbeiten abgezeichnet, dass der Zeitplan für die Umgestaltung der evangelischen Familienbildungsstätte (EFA) in Klötze eng gestrickt ist.

Nun bestätigen sich die Befürchtungen, dass das Programm der Einrichtung nur eingeschränkt angeboten werden kann.

„Auch wenn die Bauarbeiten gut vorankommen, kann der Betrieb in der nächsten Woche nur eingeschränkt starten“, informiert Antje Kampe vom Leitungsteam der EFA im AZ-Gespräch. Geplant war, während der zunächst zweiwöchigen Schließzeit vom 6. bis zum 20. August den größten Dreck, Abriss und Trockenbau fertig zu bekommen. Doch wie Antje Kampe zeigt, sind die Arbeiten im Obergeschoss noch nicht abgeschlossen. Dort müssen Wände erneuert, Raumschnitte vergrößert und neue Türen eingebaut werden.

„Alle Gruppen, die im Obergeschoss stattfinden, müssen noch mal abgesagt werden“, kündigt Antje Kampe an. Dies gilt zunächst für die Woche vom 20. bis zum 27. August. Dazu zählen unter anderem die PEKiP-Kurse und der Spielkreis.

Für alle Gruppen, die sich im Untergeschoss treffen, wird der große Versammlungsraum, in dem nicht gebaut wird, zur Verfügung gestellt. „Somit können Gruppen und Kurse, die sich normalerweise im Erdgeschoss treffen, schon in der nächsten Woche zu uns kommen“, freut sich Antje Kampe über die ersten Baufortschritte. „Wir hoffen, dass wir auch bald wieder voll loslegen können“, bittet sie die Besucher der EFA um Verständnis.

Die Bauarbeiten sind nötig, weil in der Einrichtung Brandschutzauflagen umgesetzt werden müssen. Damit einher geht ein neues Raumkonzept. So werden die Kinderkurse wie PEKiP in Zukunft im Erdgeschoss stattfinden. Dort wird das ehemalige Lager zum Gruppenraum umgebaut. Im Obergeschoss soll dann im ehemaligen PEKiP-Raum das neue Lager entstehen. Außerdem bleibt das Büro oben. Für die Besucher, vor allem mit Babys, bringt das unter anderem die Erleichterung, nicht mehr mit der Babyschale im Arm die steile Treppe ins Obergeschoss erklimmen zu müssen.

Von Monika Schmidt

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