Bald flächendeckend Breitband

Vor und in Immekath wurden in den vergangenen Tagen die Anschlüsse für das Breitbandnetz in der Region gelegt.

mm Klötze. „Es ist schön, dass wir bald flächendeckend Breitband in den Ortschaften anbieten können“, freute sich der Klötzer Bürgermeister Matthias Mann. Die Mitglieder des Stadtrates gaben ihre Zustimmung zu einer außerplanmäßigen Ausgabe für die Verbesserung der Breitbandversorgung in Höhe von 273 600 Euro. Damit sollen die Ortsteile Wenze, Quarnebeck, Trippigleben, Dönitz, Schwarzendamm und Altferchau ans schnelle Internet angeschlossen werden. Eigenmittel in Höhe von 33 370 Euro muss die Stadt dafür aufwenden (wir berichteten).

Teilweise soll eine Richtfunkstrecke eingerichtet werden. Dieses würde beispielsweise in Kusey relativ gut funktionieren, berichtete Matthias Mann weiter. „Zumindest würden wir dann als weißer Fleck von der DSL-Karte verschwinden“, erklärte er. Derzeit laufen die Arbeiten für den DSL-Anschluss in Ristedt. Dort versorgt die Telekom den Ort über Kabel. Einige Schaltkästen müssten noch versetzt werden, aber auf jeden Fall sollen die Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, habe das Unternehmen gegenüber der Stadt versichert. Auch in Schwiesau und Jahrstedt soll der Anschluss bis Oktober erfolgen.

Etwas irritiert war der Quarnebecker Marco Wille über die Beschlussvorlage im Stadtrat. Er erinnerte daran, dass er bei der vorigen Sitzung gefragt hatte, ob es etwas Neues in Sachen Breitband gebe und eine negative Antwort bekommen hatte. „Ich finde es nicht so toll, dass es vorher kein Gespräch darüber gegeben hat“, kritisierte er. Eine Kritik, die Matthias Mann nicht akzeptierte. Bei der Sitzung vor einem Monat habe es in der Tat noch nichts Neues gegeben, da die Ausschreibung noch nicht abgeschlossen war. Hätte er bereits über die Kosten informiert, wäre das ein unerlaubter Eingriff in die Ausschreibung gewesen. Nach deren Abschluss galt es für die Stadt jedoch, schnell zu handeln, deshalb wurden sofort die Anträge an das ALFF gestellt, erklärte Matthias Mann. Der Beschluss, den der Stadtrat bei seiner Sitzung fasste, sei zur Vervollständigung des Antrags nötig.

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