Energieversorger muss Netz für Strom aus Photovoltaik- und Biogasanlagen verstärken

Avacon verlegt 25 Kilometer Kabel

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Photovoltaikanlagen wie der gerade erweiterte Solarpark in Rätzlingen speisen den erzeugten Strom ins Netz der Energieversorger ein. Die Eon-Avacon verlegt deshalb jetzt eine neue Mittelspannungsleitung zwischen Bösdorf und Weferlingen.

stk Bösdorf. Im Bericht von Bürgermeisterin Silke Wolf war es eine Randnotiz: Bei Bösdorf soll eine 20-Kilovolt-Leitung verlegt werden. Die Altmark-Zeitung hat beim Energieversorger Eon-Avacon nachgefragt.

Pressesprecherin Corinna Hinkel bestätigt das Vorhaben: „Das 20-Kilovolt-Kabel soll eine zusätzliche Verbindung vom Umspannwerk Weferlingen zur Schaltstation in Bösdorf schaffen. “.

Die geplante Trasse verläuft 25 Kilometer weit von Bösdorf über Gehrendorf und Lockstedt über die Landesgrenze nach Niedersachsen und in der Nähe von Saalsdorf wieder zurück nach Sachsen-Anhalt in Richtung Siestedt bei Weferlingen. Der Baubeginn ist für den Herbst geplant, im September 2013 soll das Kabel im Boden liegen.

Der Energieversorger investiert 1,8 Millionen Euro in das Infrastrukturprojekt. „Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Netzverstärkungsmaßnahme, um den stetig wachsenden Anteil regenerativ erzeugten Stroms, vorrangig aus Photovoltaik- und Biogasanlagen, auch zukünftig ins Netz aufnehmen zu können“, erläutert Corinna Hinkel.

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