CDU-Achter mit dem Klötzer Abgeordneten Uwe Harms hängt die SPD ab

„Auf Sieg gerudert“

+
„Es wurde auf Sieg gerudert“, berichtet der Klötzer Landtagsabgeordnete Uwe Harms (zweiter von rechts, vor dem CDU-Fraktionsvorsitzenden André Schröder), nachdem das CDU-Team beim Städteachter die SPD abgehängt hat.

Klötze/Magdeburg. Das Rennen ist entschieden. Beim Städteachter am Wasserstraßenkreuz Magdeburg hat der CDU-Achter am Sonntag die Koalitionskollegen von der SPD abgehängt. „Wir haben versucht, unsere Kraft möglichst synchron aufs Wasser zu bringen.

Es wurde auf Sieg gerudert“, sagt ein zufriedener Uwe Harms anschließend der Altmark-Zeitung. „Wir haben aber auch den Zweitplatzierten applaudiert. “.

Beim fliegenden Start auf dem Mittellandkanal hatten die Genossen offenbar Probleme. „Es schien so, als wenn sich einer mit seinem Ruder verhakt hat. Das nennt man einen Krebs“, berichtet Harms. Wohl auch deshalb sei der Abstand noch deutlicher ausgefallen als im vorigen Jahr, als die CDU ebenfalls die Nase vorn hatte. Denn die Besetzung sei durchaus sportlich ernst zu nehmen gewesen. „Wir haben erwartet, dass das Rennen knapp wird“, so Harms. Im SPD-Boot saßen unter anderem der ehemalige Innenminister Holger Hövelmann und sein damaliger Staatssekretär Rüdiger Erben sowie der Vorsitzende des Innenausschusses Dr. Ronald Brachmann.

Der Klötzer Landtagsabgeordnete ruderte in einem Boot mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden André Schröder, dem finanzpolitischen Sprecher der CDU Kay Barthel und Ralf Wunschinski in den Zieleinlauf auf der Trogbrücke Hohenwarte. Das Team habe fünfmal trainiert, zuletzt zwölf Kilometer auf der Elbe, erzählt Harms. „Das haben wir auch zur Mannschaftsbildung gemacht.“

Der Städteachter wird traditionell zwischen Magdeburg und Halle ausgetragen, jenen beiden Städten, die nach der Wiedervereinigung um die Funktion der Landeshauptstadt in Sachsen-Anhalt konkurrierten.

Für Uwe Harms steht jedenfalls jetzt schon fest: „Im nächsten Sommer rudere ich wieder.“

Von Gerhard Sternitzke

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare