Mädchen und Jungen lernen in der EFA den Klötzer Erfinder kennen 

Auf den Spuren von Adolph Frank

Rosemarie Zacharias half den vier Mädchen Romy Seineke (von rechts), Elisa Brune, Rosalie Zimmer und Lydia Fandel beim Basteln.
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Rosemarie Zacharias half den vier Mädchen Romy Seineke (von rechts), Elisa Brune, Rosalie Zimmer und Lydia Fandel beim Basteln.
  • VonLina Wüstenberg
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In dieser Woche dreht sich in der EFA in Klötze alles um den Klötzer Adolph Frank. Die 15 Mädchen und Jungen sollen mehr über den Erfinder erfahren.

Klötze – „Guckt Euch an. Vielleicht kennt ihr schon jemanden. Ansonsten herzlich willkommen in der EFA“, begrüßte die Gemeindepädagogin Christel Backs-Pacholik die 15 Kinder zu der Projektwoche „Da gibt es etwas zu entdecken in Klötze. Wir reisen in eine andere Zeit. Adolph Frank – Wenn ein Mensch für andere da ist“, so lautete das Motto in der evangelischen Familienbildungsstätte. In dieser Woche wird es um den Klötzer Gelehrten und Erfinder Adolph Frank gehen. „Mir war es wichtig, die Person Adolph Frank, nach der ja auch ein Platz in der Stadt genannt ist, den Kindern bekannt zu machen“, erklärte Christel Backs-Pacholik und ergänzte: „In Zusammenhang mit dem Jubiläum, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, passt die Beschäftigung mit diesem Universalgelehrten gut in ein Bildungsprogramm, das Spaß macht.“

Für die Kinder begann die Woche mit einem Stuhlkreis. Christel Backs-Pacholik wollte dort von den Kindern wissen, wer von ihnen schon einmal in der EFA war.

Anschließend konnten sich die Erst- bis Sechsklässler bei dem Spiel „Vierecken“ besser kennenlernen. Dabei mussten sie sich zu Fragen zu ihren Haustieren, ihrem Lieblingsessen oder auch, was sie gerne naschen, immer für eine Ecke entscheiden.

So konnte unbemerkt von den Kindern ein besonderer Gast auftauchen: Lukas Reuschel, verkleidet als Adolph Frank. „Wollt Ihr Herrn Frank nicht erklären, wo er hier ist?“, fragte die Gemeindepädagogin. So erzählten sie, dass er in Klötze in der EFA sei. Und sie hier immer basteln. „Ich bin Klötzer und bin hier am 20. Januar 1834 geboren“, stellte er sich vor und ergänzte: „Wisst Ihr, früher habe ich auch immer viel erfunden.“

Bevor die Mädchen und Jungen kreativ werden konnten, sollten sie alle Feste aufzählen, die sie kennen. Anschließend durften sie, in vier Gruppen aufgeteilt, ihr eigenes Profilbild basteln. „Damit sie sich alle kennenlernen“, erklärte Christel Backs-Pacholik. Zum Mittag gab es Obstspieße, eine Energiebowl und ein israelisches Knäckebrot „Matze“ mit Kräuterbutter. Für den Rest der Woche sind eine Schatzsuche und das Bemalen von Hoffnungssteinen geplant. Die Gruppe wird auch Franks Geburtshaus besuchen und eigene Düfte herstellen. Die Kinder lernen hebräische Schriftzeichen kennen und am Ende der Woche dürfen sie Plakate zu der Frage, „Was gefällt mir in meinem Dorf, meiner Stadt?“, herstellen.

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