Lothar Görg: „Da ist viel los“

Antrag an die Verwaltung: Fußgängerüberweg an der Salzwedeler Straße

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Weil Fußgänger wegen des starken Verkehrs Schwierigkeiten haben, in Höhe des Supermarktes über die Salzwedeler Straße zu kommen, soll dort ein Fußgängerüberweg entstehen, beantragte Lothar Görg.

Klötze. „Gerade ältere Leute haben an der Salzwedeler Straße große Not über die Straße zu kommen“, ist dem Klötzer Stadtrat und Ortschaftsratsmitglied Lothar Görg (SPD) aufgefallen. Er beantragte deshalb einen Fußgängerüberweg für den Bereich.

„Das könnte schwierig werden“, vermutete Klaus Ewertowski (CDU) im Ortschaftsrat.

Er verwies auf die bereits vorhandenen Fußgängerüberwege in der Nähe, nämlich an der Sparkasse und der Buchhandlung. Allerdings hat Lothar Görg für seinen Überweg nicht die Bahnhofstraße oder die Breite Straße mit ihren bereits vorhandenen Überwegen im Blick, sondern er richtet das Augenmerk auf die Salzwedeler Straße.

Bei der folgenden Stadtratssitzung konkretisierte der Klötzer seinen Vorschlag. Lothar Görg bat die Verwaltung, beim Straßenbaulastträger – in diesem Fall das Land – einen Antrag für eine Querung zu stellen. „Die Salzwedeler Straße ist genauso stark befahren wie die Bahnhofstraße“, begründete Görg seinen Vorstoß. Ihm sind vor allem die vielen Senioren aufgefallen, die vom Schulplatz und der Innenstadt zum Einkaufsmarkt wollen. An der Ecke Schulstraße haben sie es schwer, die Salzwedeler Straße in Richtung Lidl zu überqueren. „Fußgängermäßig ist dort wegen Lidl und dem Altersheim viel los“, schätzte Lothar Görg ein. Seine Idee ist es, den Fußgängerüberweg hinter der Einmündung der Schulstraße in Höhe des Malergeschäfts anzulegen. „Das sollte beim Straßenträger beantragt werden“, so der Wunsch von Lothar Görg, den er an den Bürgermeister weiterleitete.

Auch das Stadt- und Ortschaftsratsmitglied Uwe Witte (CDU) unterstützte den Antrag für einen Fußgängerüberweg. Allerdings sah er das Problem vor allem bei den vielen Autos, die teilweise auch falsch, auf der Salzwedeler Straße geparkt sind und so die Verkehrsteilnehmer zum Slalomfahren zwingen. So entstehe für die Fußgänger eine zusätzliche Gefährdung beim Überqueren der Straße, da die Autofahrer möglichst vor dem nächsten Gegenverkehr wieder Einscheren wollen.

Von Monika Schmidt

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