Anträge wurden gesplittet

Drei Beteiligte, nämlich Stadt, Kreis und Land, sind als Finanziers im Boot, wenn am Bocksgang in Kunrau die Buswendeschleife ausgebaut wird.

Kunrau - Von Monika Schmidt. In Verbindung mit der Erneuerung der Bushaltestelle an der Kirche in Kunrau sollen auch die Straße Bocksgang sowie die Straße An der Kirche ausgebaut werden. Anträge über die Dorferneuerung hatte die Gemeinde Kunrau bereits im vergangenen Jahr eingereicht, doch sie wurden im ersten Anlauf nicht bewilligt.

Deshalb wurde die Maßnahme für 2010 neu beantragt, dieses Mal von der Stadt Klötze als Nachfolger der ehemals eigenständigen Gemeinde.

Die Eigenmittel von 94 000 Euro wurden als Haushaltsrest von der Gemeinde Kunrau in den Haushalt der Einheitsgemeinde übertragen. Neben der Stadt und dem Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) ist auch der Altmarkkreis mit im Boot. Er gibt Fördermittel für den Bau der Buswendeschleife, und zwar die feste Summe von 50 000 Euro.

„Wir haben nun zwei Anträge gestellt“, informierte der Klötzer Bürgermeister Matthias Mann. Zum einen für die Buswendeschleife und zum anderen für den Ausbau der Straße. Die Teilung des Antrags hat unter anderem mit der unterschiedlichen Berechnung der Förderung zu tun, erklärte Matthias Mann weiter. So muss der Landkreis eine 50-prozentige Anteilsfinanzierung machen, braucht also eine Gesamtsumme von 100 000 Euro als Antrag. Bei der Dorferneuerung liegt der Fördersatz jedoch bei 65 Prozent. Um eine Doppel-Förderung zu vermeiden, wurden zwei Anträge für die Gesamtmaßnahme entwickelt. Damit alles ordnungsgemäß umgesetzt werden kann, soll eine so genannte OD-Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Altmarkkreis geschlossen werden, kündigte Matthias Mann weiter an. Das Antragsverfahren für die Dorferneuerungsmaßnahme läuft noch, eine Bewilligung liegt der Stadt noch nicht vor. „Wir versuchen, die Maßnahme noch in diesem Jahr zu realisieren“, kündigte der Klötzer Bürgermeister an.

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