„Mach dich ran“-Team kam zum Drehen ins Klötzer Feuerwehrgerätehaus / Sendung am 2. März

Mit ambitionierter Städtespiel-Wette

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5:19 Minuten – solange hatte der „Mach dich ran“-Moderator benötigt, um die Feuerwehruniform anzuziehen. Roswitha Haertel aus Klötze lag mit ihrem Tipp nur eine Sekunden daneben.

Klötze. Eine komplett aus acht Teilen bestehende Feuerwehr-Einsatzuniform anziehen – dass das in 45 Sekunden zu bewerkstelligen ist, erfuhr Mario D. Richardt, Moderator der MDR-Sendung „Mach dich ran“, am Freitagabend vom Klötzer Feuerwehrmann Ingo Stadach.

Strafe: Am Ende ging es für Mario D. Richardt unter die Dusche.

Doch das war natürlich nicht alles, was der gebürtige Berliner zum Erfüllen der Klötzer ädtespiel-Wette leisten musste. Denn der 38-Jährige, das erfuhr er von Bürgermeister Matthias Mann und Wehrleiter Rüdiger Wührl, durfte sich nur dann umziehen, solange sich sieben Brummkreisel aus der Kita Spatzennest auf einem Tisch drehten. Diese mussten zwischendurch immer wieder in Gange gebracht werden. Bei den zuvor von den mehr als 150 Besuchern im Klötzer Feuerwehrgerätehaus abgegebenen Tipps erzielte Roswitha Haertel aus Klötze mit 5:20 Minuten fast eine Punktlandung. Denn nur eine Sekunde weniger stand letztlich auf der Stoppuhr vom Wehrleiter, der immer Bescheid sagte, wenn einer der sieben Brummkreisel umgefallen war – und dafür auch schon mal ein lautstarkes „Du nervst“ vom Moderator erntete.

Was Mario D. Richardt (v.r.) für die Städtespiel-Wette tun musste, erfuhr er vom Klötzer Bürgermeister Matthias Mann und Stadtwehrleiter Rüdiger Wührl.

Roswitha Haertel war es dann auch, die tippen durfte, ob Mario D. Richardt seine einige Tage zuvor gedrehte Tagesaufgabe erfüllen konnte. So hatte sich der „Mach dich ran“-Moderator vorgenommen, einer gehbehinderten Frau aus Gera nach zweimaliger Ablehnung durch die Krankenkasse orthopädische Schuhe zu besorgen. Die Klötzerin hatte schließlich die Qual der Wahl, sich zwischen den „Ja“-Rufen aus dem Publikum und dem skeptischen Einwand ihres Mannes Wolfgang („Mit Krankenkassen kann das schwierig werden.“) zu entscheiden. Am Ende lag sie falsch, so dass sie statt der 1000 Euro nur einen Trostpreis mit nach Hause nahm und die Zuschauer der „Mach dich ran“-Sendung am 2. März eine Chance bekommen.

Die Aufzeichnung der Sendung war damit allerdings noch nicht gelaufen. Da Mario D. Richardt für die Städtespiel-Wette länger als drei Minuten gebraucht hatte, musste er unter die Dekontaminationsdusche der Klötzer Feuerwehr. „Ihr Schweine – ich dachte, das Wasser kommt nur von oben. Sogar mein Schlüpfer ist nass“, zeigte sich der Moderator dann reichlich erstaunt über die Funktionsweise.

Von Matthias Mittank

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